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Großeinsatz: Waldbrand in Olsberg-Bigge
© Freiwillige Feuerwehr Olsberg
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Großeinsatz: Waldbrand in Olsberg-Bigge

Polizei: Entzündete Feuerwerkskörper sollen den Waldbrand verursacht haben

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+++Update 20:15+++

Nach 27,5 Stunden andauernden Löscharbeiten ist Einsatzende an der Waldbrandfläche in Bigge. Über den ganzen Tag hinweg wurde die Fläche weiter überprüft, geharkt und mit ca 80.000 Liter Wasser bewässert. Zugesetztes Netzmittel sorgte ab dem Nachmittag für tieferes Eindringen des Löschwassers in den Waldboden. Die letzten ehrenamtlichen Kräfte haben die Einsatzstelle gegen 20:15 Uhr verlassen. Am Mittwoch wird noch restliches Schlauchmaterial aus dem unwegsamen Gelände geräumt, dann ist der bisher größte Waldbrand im HSK in diesem Jahr aus Sicht der Feuerwehr erfolgreich beendet.

+++Update 14:50+++

Die Polizei geht nach ihren Ermittlungen derzeit davon aus, dass entzündete Feuerwerkskörper den Großbrand verursacht haben.

+++Update 14:04+++

Derzeit sind immer noch 30 Einsatzkräfte mit Nachlöscharbeiten vor Ort beschäftigt, so Edgar Schmidt von der Olsberger Feuerwehr. In der Brandfläche werden immer wieder Glutnester in der Erde und um Wurzelstümpfe mit einer Temperatur von 300-400 Grad Celsius mit der Wärmebildkamera aufgefunden. Diese werden dann mit Waldbrandhacken freigelegt und abgelöscht. Der Wasserförderzug des HSK baut derzeit die Wasserversorgung ab. Mit mehreren Fahrzeugen wird im Pendelverkehr Wasser an die Einsatzstelle im oberen und unteren Bereich transportiert. Bisher wird davon ausgegangen, dass der Einsatz noch bis in die Abendstunden andauern wird. Mit dem Löschen des Waldbrands ist die Arbeit für die Feuerwehrleute noch nicht erledigt. Um 16:00 trifft sich die Löschgruppe Olsberg-Bigge schon wieder, um ihr Material zu reinigen und wieder in Ordnung zu bringen, sagt Schmidt.

Rund 26.000 Quadratmeter Wald sind den Flammen zum Opfer gefallen, bestätigt die Polizei.

+++Update 12:50Uhr+++

Die Hauptlöscharbeiten sind mittlerweile abgeschlossen, bestätigt Edgar Schmidt, Sprecher der freiwilligen Feuerwehr Olsberg. Jedoch verbleibt noch einiges an Lösch-Equipment wie Schläuche rund um die Brandstelle verteilt, dann immer noch einige Glutnester an der Brandstelle glühen. Ein Team zur Kontrolle ist ebenfalls noch vor Ort. Wann endgültig mit Gerät und allen Einsatzkräften abgerückt werden kann ist noch nicht klar, so Schmidt.

Gegen viertel vor fünf wurde der Feuerwehr ein Flächenbrand oberhalb der Talstraße in Bigge gemeldet. Die herbeieilenden Feuerwehrkräfte erhöhten schon bei der Anfahrt die Alarmierungsstufe. "Bei der Anfahrt wurde schon das Ausmaß des Brandes klar", so Edgar Schmidt, Sprecher der freiwilligen Feuerwehr Olsberg. Zuerst wurden die Löschzuge aus dem Olsberger Stadtgebiet hinzugezogen, später dann auch Kräfte aus Brilon und Bestwig. Insgesamt waren so 180 Kräfte der Feuerwehr und 36 Fahrzeuge vor Ort. Zusätzlich war auch eine spezielle Drohneneinheit der Bestwiger Feuerwehr und ein Wasserförderzug des Hochsauerlandkreises im Einsatz. Das Löschwasser konnte aus einem anliegenden Stausee entnommen werden. Zunächst wurde die Fläche mit mehreren C-Strahlrohren abgelöscht. Aufgrund von starkem Wind breitete sich das Feuer schnell in Richtung des Hochwaldes oberhalb und links der Fläche aus. Ein Übergreifen auf die hohen Baumbestände konnte jedoch verhindert werden. Durch den Wasserförderzug des HSK wurde eine Wasserversorgung über eine F-Leitung vom Kanal des Stausees zur Einsatzstelle verlegt. Hierüber wurden die Einsatzkräfte mit den Strahlrohren sowie 24 aufgestellte Kreisregner dann im Durchschnitt mit etwa 2500 Liter Wasser pro Minute versorgt. Im Oberen Bereich wurde über Pendelverkehr mit Tankfahrzeugen die Einsatzstelle mit Löschwasser versorgt. Mit der Drohne der Feuerwehr Bestwig konnte die Einsatzleitung mit Übersichtsaufnahmen und Wärmebildern der brennenden Fläche bei der Einsatzplanung unterstützt werden.

Erst kurz vor 20 Uhr konnte der Waldbrand eingekreist, sprich eine weitere Ausbreitung verhindert werden, so die Polizeileitstelle. Vom Waldbrand betroffen ist eine Fläche von rund 26.000 Quadratmetern, so Polizei und Feuerwehr.

Update am Dienstag

Die Nachlöscharbeiten dauern auch noch am Dienstag Morgen weiter an. Im Einsatz sind unter anderem 24 Kreisregner, die rund um die betroffene Brandfläche stehen und Wasser sprenkeln. Feuerwehrleute suchen mit Waldbrand-Hacken nach verbliebenden Glutnestern und löschen diese dann ab. Diese Nachlöscharbeiten sind aller Voraussicht nach erst in den Mittagsstunden abgeschlossen, so Schmidt.

Ermittler der Kriminalpolizei versuchen jetzt zu klären, was den Brand oberhalb der Talstraße ausgelöst haben könnte. Brandermittler werden die Brandstelle in Bigge heute genauer untersuchen, so die Polizei.

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Gaffer sorgen für Polizeikontrollen

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Der Waldbrand mit einer Größe von mehr als drei Fußballfeldern hat auch Schaulustige angezogen. Diese haben teilweise auf dem Seitenstreifen der direkt anliegenden B480 gehalten. Das hat wiederum für Verkehrsbehinderungen gesorgt, so die Polizei-Leitstelle. Deswegen wurden alle Personen, die noch angetroffen wurden, kontrolliert, heißt es.

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