
Rund um Winterberg-Grönebach sollen im kommenden Jahr 11 Windräder gebaut werden. Die Windräder sollen auf drei Windvorrangzonen des Regionalplanes „Wagenschmier/Böhl“, „Hillekopf“ und „Rimberg“ gebaut werden. Von Anfang an hat sich im 600-Einwohner-Dorf Grönebach Widerstand gegen die Pläne geregt. Die Windkraftgegner haben sich in der "Arbeitsgruppe Windkraft Grönebach“ zusammen getan. Gestern Abend ist aus der Arbeitsgruppe der "Heimatverein Naturdorf Grönebach“ geworden. Ziel des Vereins: Einfluss auf die Standortwahl und die Anzahl von Windkraftanlagen um Grönebach herum nehmen. Angestrebt werde ein geringstmöglicher Eingriff durch Windenergieanlagen in die Natur und Landschaft, heißt es vom Verein.
Strukturiertes Engagement
Die zahlreichen Gründungsmitglieder versprechen sich durch den Verein ein noch strukturierteres Engagement. Alle Bürgerinnen und Bürger aus Grönebach aber auch aus den Nachbarorten sind herzlich willkommen, Mitglied zu werden um den Verein zu unterstützen. „Je mehr sich in dem neuen Verein gemeinsam organisieren, umso mehr finden wir Gehör“, so die einheitliche Meinung der Gründungsmitglieder.
Um die Arbeit, das gemeinsame Engagement aber auch eventuell notwendige Klagen gegen die Umzingelung von Windrädern finanziell zu unterstützen, seien Spenden erforderlich, heißt es vom "Heimatverein Naturdorf Grönebach". Sobald die „Gründungsformalitäten“ abgeschlossen sind, will sich der Verein an die Öffentlichkeit wenden.