
Der Hochsauerlandkreis treibt den Breitbandausbau konsequent voran. Im Rahmen verschiedener Förderprogramme werden ländliche Gebiete mit Glasfaseranschlüssen versorgt. Nur, wo es lukrativ ist und keine großen Strecken überwunden werden müssen, tragen die Kommunikatons-Unternehmen die Kosten für den Glasfaserausbau selber.
Im aktuellen Förderprojekt beträgt die Wirtschaftlichkeitslücke 81,8 Millionen Euro, von denen bisher 45,9 Millionen Euro an die Telekom Deutschland GmbH ausgezahlt wurden. Dabei profitieren insgesamt 4.900 Adressen in Eslohe, Hallenberg, Medebach, Olsberg, Schmallenberg und Winterberg. Parallel dazu fördert die „Gigabit-Richtlinie 2.0“ das Erschließen von grauen Flecken. . Hierbei trägt der Bund 50 Prozent der Kosten, das Land 30 Prozent und die Kommunen einen Eigenanteil von 20 Prozent. Ursprünglich war der Baubeginn für 2025 geplant, musste aber auf Mai 2026 verschoben werden, da sich der Genehmigungsprozess verlängerte. Nun stehen im Haushalt 6,65 Millionen Euro für Zahlungen an das ausführende Unternehmen bereit, hieß es in der letzten Sitzung des Digitalausschusses des Kreises. Der Ausbau stärkt die digitale Anbindung und steigert somit die Attraktivität für Wohn- und Wirtschaftsbereiche im Hochsauerlandkreis. Bis 2030 soll im ganzen Hochsauerlandkeis Gladfaserkabel verlegt sein.