
In Winterberg schreitet der geförderte Glasfaserausbau weiter voran. Die Telekom befindet sich aktuell in der Planungsphase für die Ausbauarbeiten. Der Baustart ist nach Angaben der Stadt frühestens im dritten Quartal 2026 vorgesehen. Rund 1.100 Haushalte und Unternehmen sollen dabei an das Glasfasernetz angeschlossen werden.
Wer in Winterberg auf schnelles Internet hofft, sollte aber genau prüfen, ob die eigene Adresse tatsächlich im Fördergebiet liegt. Denn nicht jede Anschrift, die nah am Ausbaugebiet liegt, ist automatisch auch förderberechtigt.
Nicht jede Adresse in Winterberg ist förderfähig
Die Stadt Winterberg weist darauf hin, dass der Ausbau über ein Förderprogramm des Bundes läuft. Deshalb gilt: Einen kostenfreien Hausanschluss gibt es nur für Haushalte und Unternehmen, die innerhalb des festgelegten Fördergebiets liegen und die Voraussetzungen erfüllen.
Hintergrund sind offenbar auch Missverständnisse bei Werbeschreiben der Telekom. Diese wurden laut Stadt in einzelnen Fällen auch an Adressen außerhalb der Förderkulisse verteilt. Dadurch könnte bei manchen Bürgerinnen und Bürgern der Eindruck entstanden sein, dass sie automatisch Anspruch auf einen kostenlosen Glasfaseranschluss haben.
Verfügbarkeitscheck soll Klarheit bringen
Die Stadt empfiehlt deshalb, die eigene Adresse vorab online zu prüfen. Wer ein Schreiben der Telekom bekommen hat oder unsicher ist, sollte sich auf der Internetseite des Hochsauerlandkreises über den Glasfaserausbau im Bereich „Graue Flecken“ informieren. Zusätzlich gibt es auf der Seite der Telekom einen Verfügbarkeitscheck. Dort lässt sich genau prüfen, ob für die eigene Adresse ein geförderter und damit kostenfreier Hausanschluss möglich ist.
Winterbergs Bürgermeister Michael Beckmann betont, wie wichtig verlässliche Informationen beim Thema Glasfaser sind. Wer sich frühzeitig informiert, könne Enttäuschungen vermeiden und sehe schnell, welche Möglichkeiten es an der eigenen Adresse gibt.
Infomobile der Telekom kommen in mehrere Ortsteile
Zusätzlich ist die Telekom mit einem Infomobil in mehreren Winterberger Ortsteilen unterwegs. Dort können sich Bürgerinnen und Bürger direkt beraten lassen, Fragen zum Glasfaseranschluss stellen und ihr Interesse anmelden.
Nach Angaben der Stadt gilt das auch für Haushalte, die nicht im Fördergebiet liegen. Sie können sich vor Ort über reguläre Glasfaserangebote der Telekom informieren.
Wichtig für Interessierte ist dabei ein entscheidender Unterschied: Ein kostenfreier Hausanschluss ohne Vertragsbindung ist nur im geförderten Ausbau möglich. Wer sich am Infomobil beraten lässt und dort einen Vertrag abschließt, sollte deshalb genau darauf achten, ob es sich um ein gefördertes Angebot oder um ein reguläres Produkt handelt.
Diese Termine gelten für das Infomobil
Das Infomobil ist montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Um Wartezeiten zu vermeiden, sind Terminreservierungen möglich.
Geplante Stationen sind:
- Niedersfeld: 15. bis 17. Juni 2026, Dorfhalle Niedersfeld, An der Hille 6
- Hildfeld: 18. und 19. Juni 2026, St. Sebastianus-Schützenbruderschaft, Hildfelder Straße 18
- Grönebach: 22. bis 26. Juni 2026, Gasthof Sonnental, Küstelberger Straße 19
Warum der Ausbau für Winterberg wichtig ist
Für die Stadt Winterberg ist der Glasfaserausbau ein wichtiger Schritt für die Zukunft. Schnelles Internet gilt als zentrale Voraussetzung für mobiles Arbeiten, digitales Lernen und die wirtschaftliche Entwicklung der Region. Der gesamte Ausbau ist auf rund 33 Monate angelegt und soll voraussichtlich im dritten Quartal 2026 starten. Bürgermeister Michael Beckmann spricht von einem wichtigen Zukunftsprojekt für die Stadt und die Ortsteile.
Service: Hier gibt es weitere Infos
Weitere Informationen zur Verfügbarkeit und zu Tarifen der Telekom sind unter www.telekom.de/glasfaser sowie in der Filiale teleMAX Datentechnik GmbH, Am Waltenberg 3, 59955 Winterberg erhältlich. Für Anfragen steht auch die kostenfreie Hotline 0800 22 66100 zur Verfügung.