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Gewerbesteuereinahmen höher als erwartet
© Christoph Rosenau
Christoph Rosenau CDU Bestwig
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Gewerbesteuereinahmen höher als erwartet

Bestwig steht finanziell besser da als erwartet

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Die Gemeinde Bestwig steht aktuell finanziell deutlich besser da, als erwartet. Statt des erwarteten Defizits von rund 3,6 Millionen Euro im Ergebnishaushalt könnte der Fehlbetrag auf rund 275.000 Euro sinken, heißt es aus dem Rathaus. Die Erträge bei der Gewerbesteuer entwickelten sich deutlich besser als erwartet. Darüber informierte Gemeindekämmerer Roland Burmann jetzt die Mitglieder des Gemeinderates in seinem Finanzzwischenbericht. Aufgrund von Nachzahlungen könnte die Gewerbesteuer am Jahresende um 3 Mio. Euro höher ausfallen als geplant. Das war so nicht vorhersehbar, heißt es aus Bestwig. Es gebe sogar Anzeichen dafür, dass sich die Lage bis zum Jahresende noch weiter verbessere. Dann sei sogar eine „schwarze Null“ – also ein leicht positives Jahresergebnis – nicht ausgeschlossen. Damit, so Roland Burmann, stehe die Gemeinde Bestwig im Vergleich zu anderen Kommunen sehr positiv da. Allerdings betonte der Gemeindekämmerer auch, dass dies nur eine Momentaufnahme sei. Bürgermeister Christoph Rosenau: „zur Wahrheit gehört aber auch, dass die gesamtwirtschaftliche Lage nicht gut ist.“ Dies werde auch an den heimischen Betrieben nicht spurlos vorübergehen.

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2025 gab es ein Plus

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Das Jahresergebnis für 2025 weist einen Überschuss von 2,3 Mio. Euro auf. Den Überschuss hat die Gemeinde Bestwig im vergangenen Jahr erwirtschaftet – ebenfalls getragen durch gute Gewerbesteuereinnahmen. Dieses Jahresergebnis erhöht die so genannte Ausgleichsrücklage, eine Art Puffer für die Gemeindefinanzen. Bestwig könnte diese Ausgleichsrücklage in Zeiten einsetzen, in denen ausgeglichene Haushalte sonst nicht erreicht werden können. Im laufenden Jahr könnte diese Ausgleichsrücklage somit möglicherweise noch unangetastet bleiben, heißt es.

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