
Das Franz-Hoffmeister-Zentrum in Bestwig soll zum modernen Gesundheitscampus werden. Bürgermeister Christoph Rosenau startet dafür eine Expertenrunde. Mit dabei: Mediziner, Therapeuten, Apotheker und Vertreter von Bildungseinrichtungen. Ziel ist es, Ideen zu sammeln und zu prüfen, wie das Gebäude sinnvoll genutzt werden kann. Der Gemeinderat unterstützt das Vorhaben einstimmig. Im Rahmen der Beratungen zum Haushalt 2026 hat der Gemeinderat 100.000 Euro als Planungskosten für einen Gesundheitscampus am ehemaligen Schulzentrum eingestellt.
Hintergrund
Bis Sommer 2024 war das Franz-Hoffmeister-Zentrum noch ein Standort der Sekundarschule Olsberg-Bestwig. Dort werden aktuell Schülerinnen und Schüler St.-Walburga-Hauptschule Meschede unterrichtet. Sie sollen zum Sommer zurück in ihr saniertes Schulgebäude nach Meschede ziehen.
Im Franz-Hoffmeister-Zentrum bleiben dann nur noch die Bildungsakademie für Therapieberufe und die Akademie-Praxis für Physiotherapie. So entstand die Idee, weitere Bereiche des Gebäudes für Gesundheit und Bildung zu nutzen. Zum einen könne man auf diese Weise wichtige Medizin- und Gesundheitsangebote für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Bestwig schaffen", so der Bestwiger Bürgermeister Christoph Rosenau. Zum anderen entstehe eine sinnvolle und zukunftsweisende Nutzung für das Gebäude des Schulzentrums.