Anzeige
Gespräche der IG-Metall in NRW
© Radio Sauerland
Teilen:

Gespräche der IG-Metall in NRW

Ab Morgen wären in der Elektro- und Metallbranche Warnstreiks möglich

Veröffentlicht:

Anzeige

In den laufenden Tarifverhandlungen liegen die Vorstellungen von Arbeitgebern und der IG Metall weit auseinander. Ab Morgen sind auch im HSK Warnstreiks möglich, dann endet die sogenannte Friedenspflicht. Heute will die Tarifkommission der IG Metall NRW über den Verhandlungsstand diskutieren und über das weitere Vorgehen entscheiden.

Im HSK arbeiten viele Menschen in Betrieben der Metall- und Elektroindustrie.

Anzeige

Angebot der Arbeitsgeber wurde abgelehnt

Anzeige

Das Arbeitgeberangebot sieht aktuell eine differenzierbare Einmalzahlung in Höhe von 1 Prozent des durchschnittlichen tariflichen Jahresbruttoentgelts im Juli 2027 sowie eine Tabellenerhöhung um 1,3 Prozent im Juli 2028 bei einer Laufzeit bis Ende 2028 vor. Zugleich soll die automatische Differenzierung ausgeweitet und dauerhaft fortgeschrieben werden. Darüber hinaus verbindet die Arbeitgeberseite das Angebot mit Vorschlägen zur Sicherung von Investitionen, Innovationen, Standorten und Beschäftigung

Unternehmensverbands-Vorsitzender Markus Dürkes: "Vor dem Hintergrund der weiterhin angespannten wirtschaftlichen Lage der Branche setzt das Angebot auf eine schnelle und konstruktive Lösungsfindung. Entscheidend bleibt, Wettbewerbsfähigkeit und Investitionen zu stärken und damit Beschäftigung an den heimischen Standorten zu sichern.

Auch die Beschäftigten stehen durch gestiegene Lebenshaltungskosten unter Druck.

Die IG Metall war unter anderem mit einer Forderung nach fünf Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von 12 Monaten in die Verhandlungen gegangen. Sie lehnte das Angebot der Arbeitgeberseite ab. In NRW sind allein rund 640.000 Menschen in der Metall- und Elektro-Branche beschäftigt.

Anzeige
Anzeige
Anzeige