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Geschwister-Scholl-Gymnasium: Mobilkran rückt an
© Stadt Winterberg
Am Geschwister-Scholl-Gymnasium sind die Klassenräume in Holzmodulbauweise zum Schulstart Anfang September noch nicht fertig
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Geschwister-Scholl-Gymnasium: Mobilkran rückt an

Die Bauarbeiten für den Holzmodulbau des Geschwister-Scholl-Gymnasiums schreiten weiter voran. Heute rückt ein Mobilkran an, ab morgen werden täglich rund acht Module angeliefert.

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Am Geschwister-Scholl-Gymnasium in Winterberg beginnt das neue Schuljahr für die vier 5er-Klassen anders als ursprünglich geplant. Der Holzmodulbau auf dem Parkplatz vor der Turnhalle, der zusätzliche Unterrichtsräume schaffen soll, ist zum Schuljahresbeginn noch nicht bezugsfertig. Nach Angaben der beauftragten Firma kann der Holzmodulbau frühestens ab dem 21. September für den Unterricht genutzt werden. Die Tiefbauarbeiten auf der Baustelle sind nach Angaben der Firma abgeschlossen, die Fundamente befinden sich aktuell in der Aushärtephase. Ab heute soll ein Mobilkran auf der Baustelle stehen. Ab morgen sollen dann täglich rund acht Module angeliefert und direkt montiert werden. Nach der Montage folgen noch Anschlussarbeiten, technische Inbetriebnahme und die notwendigen Abnahmen. Ob der neue Fertigstellungstermin gehalten werden kann, will die Stadt nach eigenen Angaben laufend prüfen.

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Unterricht findet wie geplant statt

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Die Stadt Winterberg betont: Der Unterricht startet am Mittwoch, 2. September 2026, für alle Klassen planmäßig. Für den betroffenen 5er-Jahrgang stehen vom ersten Schultag an voll ausgestattete Ersatzräume zur Verfügung. Zwei der vier Klassen können nach Angaben der Stadt im Gymnasium selbst untergebracht werden. Für die beiden anderen Klassen werden derzeit zwei Übergangslösungen geprüft. Im Gespräch sind entweder ein Schulcontainer direkt vor dem Gymnasium oder Räume in der Grundschule und der Sekundarschule in der Winterberger Kernstadt. Favorisiert wird nach Angaben von Stadt und Schulleitung aktuell die Containerlösung. Einen entsprechenden Bauantrag hat die Stadt bereits gestellt „Uns ist wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler trotz der besonderen Situation einen guten Start in ihre weiterführende Schulzeit haben“, sagt Schulleiter Ulrich Cappel. Man stehe im engen Austausch mit der Stadtverwaltung, um schnell eine tragfähige Lösung zu finden.

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Erweiterungsbau soll nicht von Verzögerung beeinträchtigt sein

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Von der Verzögerung nicht betroffen ist nach Angaben der Stadt der eigentliche Erweiterungsbau des Geschwister-Scholl-Gymnasiums. Dieser soll weiterhin planmäßig zum Schuljahr 2028/2029 fertig werden. Hintergrund für den zusätzlichen Raumbedarf sind der regionale Schulkonsens der Städte Hallenberg, Medebach und Winterberg aus dem Jahr 2016 sowie die Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium.

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