
Zum Weltfrauentag blickt die Krankenkasse AOK auf Sauerländer Mütter. 492 AOK-Versicherte bekamen 2024 Mutterschaftsgeld, so neueste Zahlen. Als größte gesetzliche Krankenkasse im Land zahlte die AOK NordWest fast 731.000 Euro für ihre weiblichen Mitglieder. Das geht aus einer Auswertung der AOK NordWest geht hervor. „Schwangere Frauen und Mütter genießen rund um die Geburt besonderen Schutz. Damit erwerbstätigen Frauen kein finanzieller Nachteil entsteht, können sie Mutterschaftsgeld beantragen. Die Leistung wird von den gesetzlichen Krankenkassen als Entgeltersatzleistung für die Dauer des gesetzlichen Mutterschutzes gezahlt“, so AOK-Serviceregionsleiter Dirk Schneider.
Mutterschaftsgeld für Arbeitnehmerinnen
Anspruchsberechtigt
Einen Anspruch auf Mutterschaftsgeld haben werdende Mütter, die als Arbeitnehmerin selbst gesetzlich krankenversichert sind. Es wird während der Schutzfristen gezahlt, also sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Entbindung. Bei Mehrlings- und Frühgeburten verlängert sich das Mutterschaftsgeld von
acht auf zwölf Wochen ab dem Entbindungstag. Das Mutterschaftsgeld beträgt maximal 13 Euro pro Kalendertag. Übersteigt das durchschnittliche Nettoarbeitsentgelt den Betrag von 13 Euro, wird die Differenz zum Nettoarbeitsentgelt vom Arbeitgeber als Zuschuss zum Mutterschaftsgeld gezahlt, so dass
das bisherige monatliche Einkommen vollständig ersetzt wird.