Gastronomen sollen finanziell entlastet werden

Stadträte: Terrassenbetrieb soll gebührenfrei werden


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Sauerländer Städte wollen die von der Corona-Krise heftig getroffene Gastronomie entlasten. Die Räte in Meschede, Schmallenberg und Winterberg sollen heute entscheiden, ob die Gebühren für’s Terrassengeschäft in diesem Jahr ausgesetzt werden. Meschede würde dann auf rund 10500 Euro verzichten, Schmallenberg auf 7500 Euro. Brilon und Arnsberg wollen auch auf die Gebühren für die Außengastronomie verzichten. Für die Stadt Arnsberg bedeutet das 40 000 Euro weniger Einnahmen. Arnsberger Wirte dürfen darüberhinaus den Außenbereich um 30% erweitern. Brilon hat den Gastronomen angeboten, bereits gezahlte Sondernutzungsgebühren zurückzuzahlen oder auf das kommende Jahr anzurechnen.

Auch in Schmallenberg soll sich noch mehr Leben auf der Straße abspielen. Nach einem Antrag der Ratsfraktion „Bürger für Schmallenberg“ (BfS) soll die Stadt prüfen, ob noch weitere städtische Flächen für die Außengastronomie nutzbar wären. Caféhaus-Besitzer Matthias König wünscht sich sogar eine völlige Befreiung von der Terrassengebühr. „Mehr Gastronomie auf den Straßen der Innenstadt würde das Stadtbild noch attraktiver machen. Steigender Umsatz würde auch mehr mehr Gewerbesteuer bedeuten, die dann wieder in die Stadtkasse fließen würde. Das wäre für alle eine Win-Win-Situation!“

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