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Fußball: Kreisstrukturreform bringt Veränderungen
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Fußball: Kreisstrukturreform bringt Veränderungen

Fußballkreise in NRW werden zusammengelegt. Wie die neue Struktur aussehen wird, darüber sollen Veine, Fußballkreise und Verband noch reden

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Der Fußball im Sauerland wird in den kommenden Jahren spüren, dass immer weniger junge Leute nachrücken. Darauf reagiert der Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW). Er hat am Wochenende eine Kreisstrukturreform beschlossen und damit den Weg für eine Neustrukturierung der derzeit 29 FLVW-Kreise freigemacht.

Stärkung für den Sauerländer Fußball

Auch der Fußballkreis Hochsauerland wird sich mit einem benachbarten Fußballkreis zusammentun müssen. Dirk Thoenies, Vorstand des Fußballkreises HSK, geht allerdings davon aus, dass eine Fusion mit einem benachbarten Kreis keine großen Auswirkungen auf den Sauerländer Fußball haben wird. "Am Ende wird dieser meines Erachtens nach sogar gestärkt werden", so Thoenies auf Anfrage von Radio Sauerland: "Wenn wir uns die Mannschaftsahlen im Jugendbereich ansehen, können wir uns schon leicht ausrechnen, wie viele Herrenmannschaften uns in den nächsten Jahren noch verloren gehen werden Da wir schon jetzt von der Fläche gesehen den größten Kreis haben, ist es mein persönliches Ziel die einzelnen Fahrten im Ligabetrieb auf dem aktuellen Level zu halten und diese eh zu leistenden vielen Kilometer nicht noch weiter zu erhöhen."

Aktuell spielen in den A- B- und C-Ligen im Fußballkreis HSK 58 Mannschaften.

Wie die neue Ligastruktur aussehen wird, dazu kann Thoenies im Moment noch nichts sagen. Bisher hätten noch keine Gespräche mit einem möglichem Nachbarkreis stattgefunden haben.

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Klare Vorgaben vom Fußballverband

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Für die künftige Struktur hat die Ständige Konferenz klare Vorgaben festgelegt: Ein Kreis soll grundsätzlich mindestens 96 Mannschaften im Herrenspielbetrieb auf Kreisebene umfassen, gleichzeitig soll die Zahl der FLVW-Kreise auf weniger als 20 reduziert werden.

Auf dieser Grundlage werden die Kreisvorsitzenden konkrete Modelle für die künftige Kreisstruktur entwickeln. Dabei werden neben der Größe insbesondere regionale Gegebenheiten, gewachsene Strukturen und die Interessen der Vereine berücksichtigt. Die erarbeiteten Vorschläge sollen in der nächsten Ständigen Konferenz im Dezember 2026 beschlossen werden.

Ziel ist es, auch bei sinkenden Mannschafts- und Spieler*innen-Zahlen in Zukunft dauerhaft einen verlässlichen Spielbetrieb sicherzustellen. Die Orientierung an 96 Mannschaften biete den neuen Kreisen mehr Optionen, diesen zu gestalten, so der FLVW in einer Pressemitteilung.

Ursprünglich war vorgesehen, konkreter über Kreiszusammenschlüsse zu entscheiden. Im Verlauf der Beratungen wurde aber deutlich, dass es für eine tragfähige Neustrukturierung weiterer Gespräche bedarf. Die Ständige Konferenz hat sich deshalb bewusst dafür entschieden, zunächst einen klaren Rahmen zu beschließen. Die Kreisvorsitzenden haben jetzt den Auftrag, konkrete Modelle für ihre Region zu entwickeln.

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