
Das Arnsberger Frauenarchiv feiert heute sein 37-jähriges Bestehen mit einem Aktionstag zur feministischen Archivgeschichte im Kloster Wedinghausen. Die gemeinsame Veranstaltung der Gleichstellungsstelle, des Stadtarchivs und des Kulturbüros Arnsberg beleuchtet in Kooperation mit dem Bochumer Verein „ausZeiten“ die Dokumentation von Frauengeschichte in Westfalen, so die Stadt Arnsberg.
Das Programm beginnt um 13 Uhr mit einer Stadtführung, gefolgt von einer Ausstellungsführung im Lichthaus ab 14 Uhr. Ab 15 Uhr startet im Kapitelsaal das Hauptprogramm mit künstlerischen und historischen Beiträgen, einer szenischen Lesung sowie Gesprächsrunden. Dann soll es die Möglichkeit zum Austausch geben.
Zum Hintergrund
Das Frauenarchiv in Arnsberg wurde Ende 1989 unter der Leitung der ehemaligen Gleichstellungsbeauftragten Petra Kersting ins Leben gerufen. Es galt damals als „bislang bundesweit einmalig“. Das Jubiläum will Gelegenheit bieten, auf die Arbeit zurückzublicken und zugleich aktuelle Entwicklungen in der feministischen Archivlandschaft in NRW in den Blick zu nehmen.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit „ausZeiten“ statt. Seit der Gründung im Jahr 1995 in Bochum steht „ausZeiten“ für die Sicherung, Sichtbarmachung und Weitergabe feministischer Geschichte in Westfalen.