
Knapp 730.000 Euro aus dem Sportstättenförderungsprogramm der Bundesregierung fließt in zwei Sanierungsprojekte im Hochsauerlandkreis. Wie die Bundestagsabgeordnete Sandra Stein aus Sundern mitteilt, sollen mit dem Geld das Sportgelände in Brilon-Thülen sowie der Sportplatz in Hallenberg auf Vordermann gebracht werden. Das sei ein wichtiges Signal für den Erhalt und die Modernisierung der sportlichen Infrastruktur im Hochsauerlandkreis, so Stein.
Große Resonanz zeigt erheblichen Bedarf vor Ort
Für den ersten Teil des Programmes “Sanierung kommunaler Sportstätten” wurden vom Bund 333 Millionen Euro für Städte, Gemeinden und Landkreise zur Renovierung und Modernisierung von Sportstätten zur Verfügung. Insgesamt wurden jedoch Projektförderungen in Höhe von etwa 7 Mrd. Euro beantragt.
“Dies zeigt den großen Handlungsbedarf in den Städten und Gemeinden. Umso erfreulicher ist es, dass auch Projekte in der Region Berücksichtigung gefunden haben”, Sandra Stein, MdB.
Insgesamt gehen gut 478.000 Euro nach Brilon-Thülen. Mit dem Geld könne die Stadt notwendige Maßnahmen zur Erhaltung des Sportgeländes umsetzen, heißt es. Für den Hallenberger Sportplatz gibt es Fördermittel in Höhe von gut 251.000 Euro
Auch der Sauerländer CDU-Bundestagsabgeordnete und Bundeskanzler Friedrich Merz freut sich über die Unterstützung für die beiden Sportstätten. Das sei eine starke Nachricht für die Heimat.
„Sportstätten sind weit mehr als Orte für Training und Wettkampf. Sie sind Treffpunkte, sie schaffen Gemeinschaft, und sie leben vom Engagement vieler Ehrenamtlicher. Deshalb ist es richtig, dass der Bund hier gezielt investiert." - Bundeskanzler Friedrich Merz
Gerade im ländlichen Raum hätten Sportvereine und ihre Anlagen eine besondere Bedeutung. Sie prägten das gesellschaftliche Leben vor Ort, böten Kindern und Jugendlichen Perspektiven und stärkten den Zusammenhalt in den Dörfern und Städten.
Weitere Förderanträge in 2026 möglich
Der Bundeshaushalt 2026 stellt über das Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität eine zweite Tranche in Höhe von 333 Millionen Euro sowie zusätzliche 250 Millionen Euro speziell für die Sanierung von Schwimmstätten zur Verfügung. Zur Umsetzung sind 2026 zwei weitere Projektaufrufe geplant, für die wieder Bewerbungen eingereicht werden können.