
Insgesamt 200.000 Euro flossen im Rahmen der Förderung von Kleinprojekten der LEADER-Region „4 mitten im Sauerland“ in diesem Jahr an Vereine und Initiativen in Meschede, Bestwig, Eslohe und Schmallenberg. 16 Projekte konnten so mit 80 Prozent der Kosten unterstützt werden, heißt es. Ziel aller Projekte: die Region ein Stück lebenswerter für alle zu machen.
Orientierungsschilder, Vermeilmöglichkeiten, Holzrahmen
Die Dorfgemeinschaft Heringhausen beispielsweise hat ihr Dorf für Einheimische und Gäste „sichtbarer“ gemacht. Hier wurden in vielen ehrenamtlichen Stunden neue Orientierungsschilder aufgestellt, Verweilmöglichkeiten geschaffen und als besonderes Highlight ein Holzrahmen in Form eines Auges an einem Wanderweg aufgestellt, durch das das Dorf betrachtet werden kann. Auch anderswo werden nun die Orte und Landschaften durch kreative Projekte inszeniert, wie in Cobbenrode über den neuen „Pfad der Farben zum Seelenplatz“ oder entlang des aufgewerteten Sorpetalrundweges.
Fahrradrastplätze, Schutzhütte, Boule-Anlage
Hinzu kommen weitere Projekte, die in den Orten der Region Einheimischen wie auch Gästen zugutekommen: etwa durch eine Überdachung des Fahrrad-Rastplatzes in Erflinghausen, einer neuen Schutzhütte am Wiegehäuschen am Sauerlandradring in Wenholthausen, durch eine neugestaltete kleine Parkanlage in Grafschaft oder einen Anbau eines Schleppdaches an der Wünne Hütte in Berlar. Bei anderen Projekten stand eher der Sport- und Freizeitwert im Vordergrund: in Fleckenberg wurde ein Tennisplatz in ein Beachvolleyballfeld umgebaut, in Bad Fredeburg eine Boule-Anlage im Rudolf-Becker-Park und in Arpe ein Multifunktionsspielfeld.
„Das Förderprogramm hat sich wirklich gut in unserer Region etabliert und wir werden es auch im nächsten Jahr anbieten – dazu kamen kürzlich erste positive Signale vom Fördergeber“ freut sich Miriam Schulte-Remmert Regionalmanagerin der LEADER-Region.
Förderhöhe für 2026 noch unklar
Die Höhe der Gesamtförderung und wann die Projekte starten können wurde bislang aber noch nicht mitgeteilt. Der Kleinprojektaufruf ist aber bereits für den gesamten Februar 2026 geplant und damit früher als in vorherigen Jahren.
„Falls Sie also schon Projektideen oder Fragen zu unseren Fördermöglichkeiten haben, sprechen Sie uns gerne schonmal an oder schreiben Sie eine E-Mail an info@leader-sauerland.de. Wir halten Sie zum Jahresanfang mit allen Infos zu den Fristen etc. auf www.leader-sauerland.de und in den sozialen Netzwerken auf dem Laufenden“ ergänzt Regionalmanager Michael Bünner.