
Der Hochsauerlandkreis bekommt eine Finanzspritze von 177,8 Millionen Euro. Das Geld stammt aus dem „Nordrhein-Westfalen-Plan“. Das landesweite Programm umfasst 31,2 Milliarden Euro und soll die Infrastruktur stärken. Die Mittel verteilen sich auf die Städte und Gemeinden im Kreis. Arnsberg erhält die größte Summe mit 33,18 Millionen Euro. Grünen-Bundestagsabgeordnete Sandra Stein begrüßt die Unterstützung: „Damit können die Kommunen schnell und gezielt in die Modernisierung investieren. Die Summe soll innerhalb der nächsten 12 Jahre bei uns im Sauerland investiert werden.
Ein Schwerpunkt liegt auf Bildung: 5 Milliarden Euro fließen in Kitas, Schulen und Ganztagsschulen. Weitere 2 Milliarden Euro sind für Klimaschutz und die Sanierung kommunaler Gebäude vorgesehen. Auch Straßen, Brücken, Radwege und der Nahverkehr profitieren. „Die Kommunen können dort investieren, wo der Bedarf am größten ist“, betont Stein. Der Plan sei eine große Chance für die Region.
Die Zuweisungen für die Städte und Gemeinden im Hochsauerlandkreis verteilen sich wie folgt:
Arnsberg: 33,18 Mio. Euro
Bestwig: 5,35 Mio. Euro
Brilon: 14,40 Mio. Euro
Eslohe: 5,86 Mio. Euro
Hallenberg: 3,14 Mio. Euro
Marsberg: 11,55 Mio. Euro
Medebach: 6,01 Mio. Euro
Meschede: 15,63 Mio. Euro
Olsberg: 7,99 Mio. Euro
Schmallenberg: 16,26 Mio. Euro
Sundern: 14,39 Mio. Euro
Winterberg: 8,48 Mio. Euro
HSK-Verwaltung: 35,56 Mio. Euro