
Die FH Südwestfalen sieht sich als regionalen Motor für Innovation und Studium. Angesichts rückläufiger Studierendenzahlen und knapper kalkulierter Hochschulfinanzen hat sich die Hochschulleitung um Rektor Prange aufgemacht, die Hochschule zu transformieren, heißt es. In einer Zeit, in der Wissen durch Künstliche Intelligenz immer und überall verfügbar ist, setze man auf die Stärke und Innovationskraft als Präsenz-Hochschule. “Wir sind DIE Hochschule in Südwestfalen und wollen uns vor allem in Richtung der Region weiterentwickeln“, so Prange in seinem Jahresrück- und Ausblick.
In Hagen erörtere man mit Politik und Fernuniversität einen gemeinsamen
Bildungscampus. In Iserlohn stehen die Themen erneuerbare Energien und Wasserstoff auf der Tagesordnung. In Meschede startet zum Wintersemester der Studiengang Nachhaltiges Tourismusmanagement. In Soest und Arnsberg hat die Koordinierungsstelle zur Gründung eines Wald-Hochschulinstituts die Arbeit aufgenommen. So solle es im Schulterschluss mit der Region weitergehen.
Landräte sind für Innovation
Der Landrat des Hochsauerlandkreises Thomas Grosche und seine Kollegen aus dem Kreis Soest und dem Märkischen Kreis sprechen von einer bestehenden sehr guten Vernetzung. Sie weisen auf die aktuelle Herausforderungen in der Transformation von für die südwestfälischen Kreise wichtigen Branchen wie Automoblizuliefererindustrie oder Maschinenbau. Gefragt seien neue Inhalte und Innovation. Hierfür brauchte es heute und für die Zukunft vor allem Fachkräfte.