
Großeinsatz der Feuerwehr Marsberg heute im Industriegebiet „Unterm Ohmberg“. Um 13 Uhr 30 war der Brand in einem Industriebetrieb gemeldet worden. Das Feuer war in einer Absauganlage entstanden und breitete sich nicht weiter aus, berichtet die Feuerwehr Marsberg. Verletzt wurde niemand.
Das Feuer war in der Absauganlage für Metallstaub ausgebrochen. Mitarbeiter hatten das Feuer bemerkt und umgehend den Notruf abgesetzt. Vor Ort konnten die Einsatzkräfte den Brandherd schnell ausmachen; allerdings war das Feuer nur schwer zugänglich. Mit Einreißhaken wurde über die Drehleiter die Anlage geöffnet, der Brand von außen zunächst über ein C-Rohr und dann über die Drehleiter der Brand unter Atemschutz bekämpft. Ein Innenangriff war nicht erforderlich. Nach erfolgter Brandbekämpfung wurde die Absauganlage noch so lange herunter gekühlt, bis eine Wiederentzündung ausgeschlossen werden konnte. Nach knapp zwei Stunden war der Einsatz unter der Leitung von Marsbergs Löschzugführer Jörg Wlasny beendet. Im Einsatz waren ca. 80 Einsatzkräfte aus Feuerwehr, Rettungsdienst und Deutschem Roten Kreuz. Seitens der Feuerwehr rückten die Einsatzkräfte aus Marsberg, Obermarsberg, Westheim, Giershagen, Essentho, Erlinghausen, Leitmar, Canstein, Heddinghausen und der Rathauswache aus sowie die Fachgruppe Drohne und die Führungsunterstützung. Auch aus dem Zentrum für Feuerschutz und Rettungswesen des HSK rückten zwei Sonderfahrzeuge an. Die hohe Anzahl an Einsatzkräften ist bei Alarmmeldungen „Brand in Industriebetrieb“ grundsätzlich vorgesehen, um im Bedarfsfall besondere Einsatzaufgaben, die neben der Brandbekämpfung anfallen, zeitnah einleiten zu können, etwa die Einsatzstellenhygiene oder die Bereitstellung und Förderung größerer Mengen Löschwasser über lange Wegstrecken.