Feuerwehr in Arnsberg-Wennigloh mit innovativer Idee

Löschgruppe Wennigloh entwickelt neues System um Löschwasserstand abzulesen. Die Feuerwehr bewirbt sich mit dieser Idee um den Förderpreis "Helfende Hand".

© Feuerwehr Arnsberg

Die Löschgruppe in Arnsberg-Wennigloh hat sich überlegt, wie die Sicherheit von Feuerwehrleuten verbessert werden kann. Bisher muss die Feuerwehr bei Einsätzen selber gucken, wieviel Wasser noch in den unterirdischen Löschwasserbehältern ist. Bei der neu entwickelten Methode übernimmt ein Ultraschallsensor diese zum Teil gefährliche Arbeit. Die Feuerwehr Arnsberg beschreibt das System in Kurzform so: Mit Hilfe eines Ultraschallsensors wird der Abstand zur Wasseroberfläche im Behälter gemessen. Der Messwert wird an ein Entwicklungsboard übermittelt. Dieses wandelt ihn in ein darstellbares Format um. Welches dem Benutzer anschließend auf einer OLED-Anzeige grafisch in Prozent und Litern zur Verfügung gestellt wird.

Mit ihrer Erfindung bewirbt sich die Löschgruppe Wennigloh für den Bundeswettbewerb "Helfende Hand" des Innenministeriums. Bis zum 5.Dezember könnt ihr online für innovative Idee der Feuerwehr Wennigloh abstimmen.

Zur Abstimmung geht es hier

Sicheres Ablesen des Löschwasserstandes

Im Rahmen des Projektes wurde ein System entwickelt, mit welchem ein einfaches und sicheres Ablesen des Löschwasserstandes in einem unterirdischen Löschwasserbehälter zu jeder Zeit ermöglicht wird. Die Kernpunkte der Entwicklung liegen dabei vor allem in der Sicherheit der Mannschaft, einer einfachen Bedienung der Apparatur und Ablesbarkeit des Wasserstandes sowie in der Veröffentlichung des Systems als „Opensource Projekt“ für alle Feuerwehren, schreibt die Feuerwehr Arnsberg. Das bedeutet, dass es jeder Feuerwehr freisteht, das System für sich nachzubauen, anzupassen und zu verbessern. Dies soll den technischen Fortschritt im Feuerwehrwesen fördern und zu neuen Ideen anregen.

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