
- Feuerwehr Ense und Feuerwehr Arnsberg übten gemeinsam an Autohaus
- Angenommen wurde eine Verpuffung in der Werkstatt mit drei vermissten Personen
- Zusätzlich galt ein Feuer im Reifenlager hinter dem Gebäude als Szenario
- Ziel der Übung war vor allem die enge Zusammenarbeit beider Wehren im Grenzbereich
Mehrere Herausforderungen trainiert
Am Donnerstagabend (3.9.) haben die Löschgruppe Niederense der Feuerwehr Ense und der Löschzug Neheim der Feuerwehr Arnsberg eine gemeinsame Übung in Niederense durchgeführt. Trainiert wurde ein Einsatzszenario, das mehrere Herausforderungen gleichzeitig mit sich brachte.
Verpuffung in Werkstatt angenommen
Ausgangspunkt der Übung war eine angenommene Verpuffung im Bereich der Werkstatt eines Autohauses. Nach dem Szenario galten drei Personen als vermisst. Außerdem wurde davon ausgegangen, dass die Flammen bereits auf ein Reifenlager hinter dem Gebäude übergegriffen hatten.
Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte stand zunächst die Menschenrettung im Mittelpunkt. Mehrere Trupps gingen unter Atemschutz in die Werkstatt vor, um die vermissten Personen zu suchen und ins Freie zu bringen. Parallel dazu wurde die Brandbekämpfung vorbereitet.
Drehleiter kommt am Reifenlager zum Einsatz
Im weiteren Verlauf der Übung wurde auch das angenommene Feuer im Reifenlager bekämpft. Dafür setzte die Feuerwehr Ense ihre Drehleiter ein. Nachdem die Menschenrettung in der Werkstatt abgeschlossen und dort ein Löschangriff aufgebaut worden war, arbeiteten die Einsatzkräfte den weiteren Einsatzabschnitt am Reifenlager ab.
Führungskräfte koordinieren Zusammenarbeit
Die Einsatzleitung übernahm Thomas Meier, Leiter der Feuerwehr Ense. Unterstützt wurde er von Sascha Ricke, dem stellvertretenden Leiter der Feuerwehr Arnsberg. Gemeinsam koordinierten sie die Zusammenarbeit der beteiligten Kräfte aus Ense und Arnsberg.
Nach dem Ende der Übung kamen alle beteiligten Einsatzkräfte im Gerätehaus Niederense zusammen. Dort wurde der Ablauf noch einmal besprochen, bevor der Abend gemeinsam ausklang.
Zusammenarbeit im Grenzbereich besonders wichtig
Die Einsatzgebiete der Feuerwehren aus Ense und Arnsberg grenzen direkt aneinander. Deshalb arbeiten beide Wehren auch im echten Einsatzgeschehen immer wieder zusammen. Schon bei einem Waldbrand vor zwei Jahren waren Kräfte aus beiden Kommunen gemeinsam im Einsatz. Auch bei Verkehrsunfällen im Grenzbereich werden die Feuerwehren regelmäßig zusammen alarmiert.
Solche Übungen sind deshalb besonders wichtig. Die Einsatzkräfte lernen sich besser kennen, stimmen Abläufe aufeinander ab und trainieren die Zusammenarbeit für den Ernstfall.