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Eslohe will Demokratie an Schulen fördern
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Eslohe will Demokratie an Schulen fördern

Mehr Kommunalpolitik für Jugendliche: Rat entscheidet über neues Schulprojekt an Esloher Schulen

Veröffentlicht: Mittwoch, 15.07.2026 22:24

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In der Gemeinde Eslohe sollen Schülerinnen und Schüler künftig stärker an Kommunalpolitik herangeführt werden: Einem entsprechenden Antrag der CDU muss der Gemeinderat morgen noch zustimmen. Unterstützung kommt auch von SPD und Grünen. Geplant ist, gemeinsam mit den weiterführenden Schulen ein Format zu entwickeln, das Schülerinnen und Schülern politische Entscheidungen vor Ort verständlicher macht und sie demokratische Prozesse besser verstehen lässt. Die Gemeinde Eslohe ist Trägerin der Christine-Koch-Hauptschule und der Realschule.

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Politik vor Ort erlebbar machen

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Nach Angaben der Verwaltung geht es darum, politische Prozesse nicht nur im Unterricht zu erklären, sondern konkret erlebbar zu machen. Vorgesehen sind zum Beispiel Rathausbesuche, Gesprächsrunden mit dem Bürgermeister, Diskussionsformate mit Ratsmitgliedern oder auch Planspiele zu Rats- und Ausschusssitzungen. Denkbar ist außerdem, dass Sitzungen direkt in Schulen stattfinden.

Die Verwaltung hat dazu bereits erste Gespräche mit den Leitungen von Haupt- und Realschule geführt. Dabei wurde deutlich, dass Themen wie Demokratie und politische Bildung zwar schon im Unterricht vorkommen, Kommunalpolitik bislang aber nicht gezielt und systematisch behandelt wird.

Künftig sollen deshalb auch konkrete Beispiele aus dem Schulalltag aufgegriffen werden - etwa, wie eine Anschaffung an einer Schule politisch beraten, beschlossen und umgesetzt wird. Für ältere Schülerinnen und Schüler sind perspektivisch auch kommunalpolitische Praktika im Gespräch. Starten soll das Konzept zur Demokratieförderung zum Schuljahr 2026/2027.

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