
Eslohes neuer Bürgermeister Peter Hönninger hat in seiner Rede beim Neujahrsempfang am Wochenende gesagt, dass seine Gemeinde mit Blick auf ihren kommunalen Haushalt zumindest vorsichtig optimistisch sein kann. Die Gemeinde Eslohe sei die einzige Kommune im gesamten Hochsauerlandkreis, die für 2026 ein positives Jahresergebnis ausweisen kann. Und auch landesweit gehöre sie zu einer verschwindend kleinen Gruppe, die einen positiven Haushalt plant. Lediglich 6 % - das sind etwas über 20 Kommunen – von insgesamt den 396 Städten und Gemeinden in NRW schreiben noch positive Ergebnisse für 2026, so Hönninger.
Eslohe plant Investitionen in Höhe von 9,5 Mio. €. Das meiste Geld fließt in den Erhalt und den Ausbau der Infrastruktur. Und auch aus dem 500 Mrd. € umfassenden Sondervermögen der Bundesregierung, von dem Eslohe bis zum Jahr 2036 insgesamt 5,8 Mio. € bekommt, soll ein erster Teilbetrag abgerufen werden.
Kaum Bevölkerungsschwund erwartet
Eslohe geht davon aus, dass die Bevölkerung in der Gemeinde weniger schrumpft als in Nachbarkommunen. Während für Nachbarkommunen bis zum Jahr 2050 teilweise bis zu zweistellig prozentuale Rückgänge der Bevölkerung prognostiziert werden, stehe für Eslohe ein sehr moderater Rückgang der Bevölkerung von lediglich 2 % in der Langfrist-Prognose, so Peter Hönninger.