
Das Ehrenmals an der Briloner Schützenhalle wurden abgeschlossen. Die Stadt Brilon hat das Ehrenmal mit Hilfe von Fördermitteln und privaten Spenden umfassend restauriert. Es diene als Zeuge gewaltsamer Konflikte, Zeichen der Sinnlosigkeit von Kriegen und wichtiger Helfer bei der Verarbeitung persönlicher Trauer, so die Stadt Brilon. Durch die Maßnahme sei auch in den nächsten Jahrzehnten ein Ort für das ehrenvolle Gedenken an die Schrecken des Krieges erhalten, gerade in der heutigen Zeit wieder eine wichtige Botschaft.
Das Kriegerehrenmal wurde am 26. September 1926 in Gedenken an die Kriegsgefallenen der Jahre 1866, 1870-1871 und 1914-1918 eingeweiht.
Die Gesamtkosten beliefen sich auf rund 18.500 Euro. Die Finanzierung erfolgte zur Hälfte aus Fördermitteln des Förderprogramms „Heimat-Fonds“ des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW. Mit diesem Programm fördert das Land NRW u.a. Heimatprojekte, welche die lokale und regionale Identität und Gemeinschaft stärken und ihren Ausdruck in Geschichte, kulturellen Aspekten und Bauwerken finden. Weiter wurde die Maßnahme durch Spenden der Briloner Bürgerstiftung, der VerbundVolksbank OWL, der Sparkasse Hochsauerland und mehreren privaten Spendern unterstützt. Der Schützenverein hat die bauseits benötigte Strom- und Wasserversorgung gestellt.