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Aufgenommen im Juni 2019Ortsschild an der B7 zum Ortsübergang Velmede-Bestwig
© Radio Sauerland
Aufgenommen im Juni 2019. Ortsschild an der B7 zum Ortsübergang Velmede-Bestwig.
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Ehrenamtskarte für Bestwiger?

Am 8. Juli will der Rat über die Einführung der NRW-Ehrenamtskarte entscheiden.

Veröffentlicht: Montag, 11.05.2026 22:00

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In Bestwig wird aktuell über die Einführung einer Ehrenamtskarte diskutiert. Ohne Ehrenamt gebe es in den Orten an Ruhr, Valme und Elpe weniger Lebensqualität, Gemeinschaft und Dorfleben, so die Gemeinde. Der Bestwiger Bürgerausschuss schlägt die Einführung einstimmig dem Gemeinderat vor. Der hat das Thema am 8. Juli auf der Tagesordnung. 

Die Ehrenamtskarte bietet die Möglichkeit, öffentliche und private Angebote in ganz NRW vergünstigt zu nutzen. Ausgegeben wird sie an Personen, die sich intensiv ehrenamtlich betätigen – im Schnitt mindestens vier Stunden pro Woche. Die Idee zur Einführung in der Gemeinde Bestwig geht auf einen Antrag der SPD-Fraktion zurück. 

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"Ehrenamt ist unverzichtbar"

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„Ohne das Engagement freiwilliger Helferinnen und Helfer wären zahlreiche Angebote 

im sozialen, sportlichen und kulturellen Bereich nicht realisierbar und könnten auch langfristig nicht aufrechterhalten werden“, unterstreicht Bürgermeister Christoph Rosenau. Die Ehrenamtskarte NRW sei eine Möglichkeit, den freiwilligen Einsatz zu würdigen und den engagierten Mitgliedern in den Orten der Gemeinde zu danken. 

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Kriterien für die Vergabe

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Das Land NRW hat für die Vergabe der Ehrenamtskarte NRW einheitliche Kriterien erarbeitet. Dazu gehören – neben dem überdurchschnittlichen Engagement von mindestens vier Stunden pro Woche – weitere Punkte: Aufwandsentschädigungen zum Beispiel dürfen den steuerlichen Freibetrag der Ehrenamtspauschale bzw. der Übungsleiterpauschale nicht übersteigen. Die Gemeinde Bestwig möchte das Mindestalter für die Vergabe der Karte auf 16 Jahre festlegen. Die ehrenamtliche Tätigkeit muss in der Gemeinde Bestwig erbracht werden und seit mindestens zwei Jahren erfolgen. 

Die Karte wird dann für einen Zeitraum von zwei Jahren ausgestellt. Vorschlagsberechtigt sind Vertreter von Vereinen; bei Tätigkeiten außerhalb von Vereinen können auch die Engagierten selbst oder Personen aus ihrem Umfeld Vorschläge einreichen. Bürgermeister Rosenau schlug vor, in einem ersten Schritt zunächst die „Basis-Ehrenamtskarte“ in der Gemeinde Bestwig einzuführen und Erfahrungen damit zu sammeln. Auf Basis dieser Erfahrungen könne dann später über den weiteren Weg entschieden werden. 

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