
Das Deutsche Rote Kreuz in Neheim-Hüsten sucht derzeit neue Fördermitglieder. Dafür sind Werberinnen und Werber an Haustüren unterwegs. Die Beiträge sollen unter anderem die Ausrüstung und Ausbildung der rund 100 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Ortsvereins finanzieren.
Nach Angaben des DRK Kreisverbandes Arnsberg sind die Kosten für Material, Technik und Fortbildungen gestiegen. Förderbeiträge unterstützen die Arbeit vor Ort - etwa die Jugendarbeit, Sanitätsdienste und den Katastrophenschutz. „Wir bemühen uns täglich darum, auch weiterhin der verlässliche Partner für die Menschen hier im Altkreis Arnsberg und darüber hinaus zu sein“, sagt der Vorsitzende des Ortsvereins, Stephan Kamski.
Eine Fördermitgliedschaft bietet nach DRK-Angaben auch Vorteile. Dazu zählt ein Rückholdienst bei medizinischen Notlagen auf Reisen im In- und Ausland. Außerdem erlässt das DRK Fördermitgliedern die Anschlussgebühr, wenn sie einen Hausnotruf benötigen.
Werberinnen und Werber können sich ausweisen
Wer an der Haustür angesprochen wird, kann sich die Unterlagen zeigen lassen: Laut DRK tragen die Werberinnen und Werber DRK-Kleidung und haben einen Ausweis sowie eine vom Geschäftsführer unterschriebene Vollmacht dabei. Persönliche Angaben erfassen sie auf einem Tablet. Nach Angaben des DRK werden die eingegebenen Daten direkt verschlüsselt und können anschließend nicht mehr eingesehen werden.