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Dorfjubiläum in Helmeringhausen
© Mario Polzer
Olsberg-Helmeringhausen feiert Dorfjubiläum, Autor Rudolf Hillebrand präsentiert die Chronik.
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Dorfjubiläum in Helmeringhausen

Helmeringhausen feiert 980-jähriges Bestehen.

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Das Olsberger Dorf Helmeringhausen feiert heute sein 980-jähriges Bestehen. Es wurde im Jahr 1046 erstmals urkundlich erwähnt. Das 980-jährige Jubiläum wird heute mit einer Schnade, mit Aktionen im Dorf und mit Führungen, mit einer Ausstellung zur Dorfgeschichte, mit einem Kartoffelbraten und gemütlichen Beisammensein in der Schützenhalle gefeiert. Die Feier zum 975-Jährigen musste wegen der Corona-Pandemie ausfallen.

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Dorfchronik blickt in die Geschichte des Dorfes

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Aus Anlass des Jubiläums erschien eine Dorfchronik, auf 196 Seiten gibt es Geschichten rund um das Dorf. 4 Jahre hat Rudolf Hillebrand an dem Buch „Helmeringhausen – eine Chronik“ gearbeitet. Für die Chronik ist Autor Rudolf Hillebrand tief eingestiegen in die Geschichte des Ortes. Er habe das Buch „einfach aus Spaß“ geschrieben, so Hillebrand.

Er hat u.a. in Protokollbüchern der örtlichen Vereine, in historischem Material, das er beim Heimatbund der Stadt Olsberg einsehen konnte, in Zeitungsausschnitten und alten Gerichtsakten und in einer Magisterarbeit, die das soziale Zusammenleben in Helmeringhausen beschreibt, recherchiert. Zudem hat er Gespräche mit Zeitzeugen und Angehörigen geführt.

Bei der Gründung im Jahr 1046 war Helmeringhausen zunächst dort angesiedelt, wo sich heute in Bigge die Straße Unterm Hagen befindet. Dort ist das Dorf wahrscheinlich abgebrannt, was allerdings nicht schriftlich belegt ist. Die Dorfbewohner wanderten den Berg hinauf und siedelten sich zwischen den heutigen Orten Bigge und Helmeringhausen an. Nach dem 30-jährigen Krieg versprach der heutige Standort mehr Sicherheit und die Dorfbewohner zogen noch ein zweites Mal um.

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