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Computer in Schulen
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Computer in Schulen
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Digitalisierung 2.0 an Briloner Schulen

Rund 520.000 Euro soll die weitere Digitalisierung der Schulen in Brilon kosten. Der Großteil der Kosten wird aus Fördermitteln bezahlt

Veröffentlicht: Dienstag, 21.04.2026 06:23

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Schon vor der Corona-Pandemie hat die Stadt Brilon hat die Digitalisierung ihrer Schulen vorangetrieben. Auf Basis des 2015 erstellten Medienentwicklungsplans seien die vorgesehenen Maßnahmen sogar schneller als geplant bereits von 2016 bis 2018 umgesetzt worden, heißt es von der Stadtverwaltung. Dazu gehörten vor allem gigabitfähige Netzwerke in den Schulgebäuden, interaktive Präsentationstechnik, modernisierte Computerräume sowie neue Lernangebote wie Laptopwagen, Medienecken, Differenzierungsräume und Selbstlernzentren. Die Digitalisierung sei dabei als flexibler, fortlaufender Prozess gemeinsam mit den Schulen weiterentwickelt worden. Während der Corona-Pandemie zahlten sich diese früh geschaffenen Grundlagen besonders aus und halfen, den Distanzunterricht erfolgreich zu gestalten. Insgesamt verfüge Brilon heute über langjährige Erfahrung in der Schuldigitalisierung und versteht diese als dauerhafte Zukunftsaufgabe. Jetzt steht der nächste Schritt an. Alle Schulformen in Brilon sollen vom Digitalpakt 2.0 profitieren.

Die Schulleitungen haben ihre Wünsche angemeldet. Insgesamt liegen die Kosten bei rund 520.000 Euro, überwiegend bezahlt mit Fördermitteln. Heute befasst sich der Schulausschuss Brilon mit den nötigen Investitionen.

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Lernen mit dem Tablet

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Nach Gesprächen mit den Schulleitungen stellt die Stadtverwaltung Brilon fest, dass bei den Endgeräten künftig das Tablet das zentrale Lehr- und Lernmedium darstellen soll. An allen Schulen kommen derartige Geräte bereits heute zum Einsatz. Aus verschiedenen Gründen sei diese Entwicklung vorteilhaft. Das sind die Gründe:

- Weitgehend homogene Hardware in den Schulen reduziert den Supportaufwand

- Die eingesetzten Endgeräte sind wartungsarm und zeigen sich im Schulalltag robust

- Übergang Primar- in den Sekundarbereich ohne Wechsel der Lehr- und Lernmedien

- Flexibler Einsatz des Hardwarestandes über alle Schulen hinweg, z.B. als Reaktion auf sich verändernde Schülerzahlen

- Vertrautheit mit dem Endgerät bei Schulwechseln durch Schülerschaft/Lehrpersonen

- Synergieeffekte im Zuge der Unterrichtsvorbereitung

- Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer erleichtert 

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Anschaffungen der Schulen

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Gymnasium

- 20 iPads (Klasse 9/ neue Schüler EF) (Ratsbeschluss aus 2024) 10.180,00 €

- 60 iPads für Erprobungs- / Mittelstufe 30.540,00 €

Grundschulverbund Thülen-Alme-Hoppecke

- 5 SmartPanels (E) 31.850,00 €

- Notebooks Schulleitung und Konrektorin 3.300,00 €

-1 Koffer mit 14 iPads je Standort 25.800,00 €

- 15 iPads raumgebunden 7.650,00 €

- WLAN Turnhalle Thülen 14.000,00 €

Ratmersteinschule

- 4 SmartPanels mit Tafelflügel (E) 25.500,00 €

- Ersatz Tafelflügel an einem Smartboard (E) 500,00 €

- 40 Stück Ladekabel für iPads (E) 400,00 €

- 63 iPad Stifte 4.500,00 €

- WLAN Verbesserung (Access Points, Verkabelung) 25.000,00 €

St. Engelbertschule

- 120 iPads Schüler 61.100,00 €

- 8 iPads Klassenraum 4.100,00 €

- 8 Koffer 12.000,00 €  41 iPad Halterungen 500,00 €

- 120 Stifte 8.200,00 €

- 20 Bluetooth Boxen 4.000,00 €

- 5 ActivePanels (E) 32.800,00 €

Heinrich-Lübke-Schule

- 15 Geräte / Notebooks JG 7 9.300,00 €

- 48 Apple TVs 9.100,00 €

- 12 SmartPanels (E) 76.400,00 €

- 2 iPads für Klassenräume 1.000,00 €

- 240 iPads für SuS (3 Jahrgangsstufen á 80 SuS) 122.200,00 € In Abhängigkeit des Beschlusses der Vorlage zur weiteren Ausstattung. 

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