
Der Oktober war im Sauerland ein leicht zu warmer und zu nasser Monat, so das Wetterportal Sauerland. Er war neben Februar und Mai der dritte Monat mit überdurchschnittlichen Regen-Mengen. Die Sonne zeigte sich trotzdem etwas länger als üblich. Die Temperaturabweichungen lagen in der Region meist im Bereich zwischen 1 und 1,5 Grad über dem Schnitt von 1961-1990. Nach spätsommerlichen Tagen zum Monatsende des Septembers begann der Oktober mit einem Regentag, teils kamen mehr als 20 Liter pro Quadratmeter zusammen. Schnell baute sich ab dem 2. Oktober aber wieder eine neue Hochdrucklage auf. Der 07. Oktober war der wärmste Tag des Monats. Am Möhnesee wurden mit 23,9 Grad die höchsten Werte des Oktobers erreicht. Auf den Bergen lag das Maximum meist unter 20 Grad, z.B. an der Sekundarschule in Winterberg mit 19,1 Grad und an der Hunau bei Bödefeld mit 18,1 Grad. Zwischen dem 07. und 09. Oktober baute sich vorübergehend eine Tiefdrucklage mit Niederschlägen auf, die Temperaturen gingen mit Höchstwerten von deutlich unter 15 Grad erstmals auf echte Herbstwerte zurück.
Die Monatsmitte brachte nochmal milde Tage
Rund um die Monatsmitte wurden am 16. Oktober nochmals sehr milde Werte von über 20 Grad erreicht. In den klaren Nächten zuvor sanken die Temperaturen dagegen in Tallagen deutlich unter den Gefrierpunkt und vielfach wurde der erste Bodenfrost der Saison registriert. Zwischen dem 23. und 25. Oktober gab es den ersten Herbststurm. Gleichzeitig regnete es kräftig mit über 50 Litern in nur drei Tagen. An den letzten drei Tagen des Monats kam das Hochdruckwetter zurück. Die Werte sanken vielfach in den leichten Frostbereich. In vielen Orten war die Nacht zum 31. Oktober die kälteste des Monats. An der Ruhrquelle bei Winterberg wurde mit -3,8 Grad der Monatstiefstwert erreicht.