Der Bollerwagen bleibt daheim

Umzüge zum 1. Mai sind im Sauerland verboten

Bollerwagen, erster Mai, 1. Mai
© Radio Sauerland

Feiern zum 1. Mai und Corona gehen in diesem Jahr nicht zusammen. Die sauerländer Bürgermeister weisen nochmals ausdrücklich darauf hin, dass insbesondere Maiumzüge verboten sind. Wie zur Zeit vorgeschrieben dürfen maximal 2 Personen zusammen unterwegs sein, außer Familien mit Kindern und häusliche Lebensgemeinschaften. Es wird im gesamten HSK verstärkte Kontrollen geben, ob die Corona-Schutzmaßnahmen eingehalten werden.

 

Mit Bodyguard auf der Seepromenade

Zusätzlich zur geltenden Corona-Schutzverordnung wird es an beliebten Ausflugszielen im Sauerland zum 1. Mai hin besondere Sicherheitsmaßnahmen geben. So sind die großen Parkplätze am Diemelsee gesperrt, und auch am Hennesee sind die Badebucht und die Liegewiese dicht. Entlang des Sorpesees laufen Beamte des städtischen Ordnungsamts Streife, begleitet von einem Security-Mitarbeiter. Im Focus sind besonders der Erlebnisweg in Amecke und der Sorpedamm.

 

Picknick in den Mai - aus und vorbei!

Alkohol trinken im Freien ist zwar auch am 1. Mai erlaubt, aber Umzüge mit und ohne Bollerwagen sind verboten, auch das Picknicken im Freien. Arnsbergs Bürgermeister Ralf Bittner appelliert an alle Arnsberger und letztlich Sauerländer: „Halten Sie sich an das Verzehrverbot und an das Verbot von Ansammlungen und Zusammenkünften. Verzichten Sie auf alle üblichen Unternehmungen zum 30.04. und 01.05.!“

Eisbecher für 200 Euro

Besonders übel aufgestoßen ist Bittner das Treiben rund um die Eisdielen in seiner Stadt, vor allem in den Fußgängerzonen. Immer wieder mussten Beamte des Ordnungsamtes einschreiten und Bürger ermahnen, weil die 50m-Sicherheitszone nicht eingehalten worden ist. Nun zieht er die Reißleine: wer sein Eis auf die Hand innerhalb von 50m rund um die Eisdiele isst und erwischt wird, muss 200 Euro pro Person bezahlen.

 

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