Das Sauerland startet heute in die Karnevalssession 2022/23

Die Karnevalsgesellschaften hoffen auf einen unbeschwerten Karneval und volle Hallen.

Die Stimmung an Karneval (Symbolbild).
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Heute um 11 Uhr 11 startet der Karneval im Sauerland in eine neue Session. Die Karnevalsvereine hoffen oben eine Saison, die nicht mehr von Corona überschattet wird. Die Menschen möchten wieder Karneval feiern, so zum Beispiel Markus Federupp von der Hüstener Karnevalsgesellschaft. "Es hat sich was angestaut". Vor zwei Jahren fiel die Karnevalssession in den Corona-Lockdown. Alle geplanten Veranstaltungen mussten abgesagt werden.

Karnevalsvereine: Hoffnung auf eine unbeschwerte Saison

Alle Karnevalsgesellschaften freuen sich, nach der Corona-Pause wieder loslegen zu können. Marc, Baggewöste von der Flotten Kugel Sundern rechnet in der neuen Karnevalsession nicht mehr mit Auswirkungen von Corona. Er erwartet vor allem an Weiberfastnacht eine volle Halle. Auch wird es in Sundern wieder den traditionellen Kinderkarnevalsumzug geben. Zusammen mit dem Lindwurm der Freude in Arnsberg ist das der größte Karnevalsumzug im Hochsauerlandkreis.


Auch der Cobbenroder Carneval Verein hat schon mit den Planungen für einen Rosenmontagszug begonnen. Ein Highlight haben die Karnevalisten in Cobbenrode schon am vergangenen Samstag erlebt. Die Höhner hatten zur Sessionseröffnung einen Auftritt in der Schützenhalle.


Markus Federupp von der Hüstener Karnevalsgesellschaft geht davon aus, dass alle Veranstaltungen wie geplant über die Bühne gehen können. Highlights: Prinzenproklamation (12.11.) Prunksitzung (11.2.). Geplant sind Besuche in Schulen und Altenheimem. "Außerdem freuen wir uns auf Besuche von befreundeten Vereinen aus Mainz, Menden und Neheim", so Federupp.


Gertrud Franke von der Karnevalsgesellschaft Blau-Weiß Neheim freut sich, dass die Session heute wieder mit Publikum auf der Neheimer Marrktplatte eröffnet werden kann. Dort wird heute auch das Kinderprinzenpaar proklamiert. Das Wichtigste für Gertrud Franke: "Karneval als Brauchtum soll erhalten bleiben" Das Ehrenamt und das Interesse an der Karnevals-Kultur dürfe nicht verloren gehen. Mit Sorge blickt Franke auf die Veranstaltungen ab Januar in Innenräumen. Sie hofft, dass Corona den Karneval dann erneut ausbremst. Nach jahrelanger Arbeit ist ihr größter Wunsch, alle Veranstaltungen durchführen zu können und mit den Leuten Spaß zu haben.



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