Cyber-Mobbing

Bezirksregierung, Kreis und Polizei setzen auf mehr Aufklärung.

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Cyber-Mobbing wird an den Schulen im Sauerland zu einem wachsenden Problem. Beleidigungen, Ausgrenzung oder üble Nachrede haben sich deutlich hin zu sozialen Medien wie "Whats App" verlagert, heißt es z.B. von der Bezirksregierung Arnsberg. Die Gefahr für Mobbing in verschiedener Form trete vor allem an Schulen auf, wo es kaum ein "Wir Gefühl" gebe und keine klaren Absprachen des sozialen Miteinanders existierten. Bei der Lehrerausbilung ist das Thema "Mobbing" bereits Bestandteil des Referendariats, so die Bezirksregierung. Im Hochsauerlandkreis sind derzeit vier Schulpsychologen im Einsatz, die auch über Cyber-Mobbing aufklären und beraten.


Der Softwarehersteller Kaspersky stellt heute einen neuen Report zum Mobbing über Smartphone oder Internet vor.

Polizei: Cybermobbing kann Straftat sein

Laut der Polizei in HSK können sich Jugendliche beim Cyber-Mobbing auch strafbar machen. Die Beamten leisten deshalb an den Schulen Aufklärungsarbeit. Begangene Straftaten beim Cyber-Mobbing wie Verleumdung seien schnell aufklärbar, so ein Sprecher. Viele Schüler wissen zudem nicht, dass sie sich am Mobbing und eventuell an Straftaten beteiligen, wenn sie z.B. falsche Behauptungen weiterleiten, heißt es weiter.

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