Caritas fordert mehr Corona-Tests

Hilfebedürftige Menschen und Mitarbeiter müssen geschützt werden. Aktuell könne nicht ausreichend getestet werden.


Arzt, der Speichelprobe aus dem Mund des Patienten entnimmt und dabei das diagnostische Verfahren für Speicheluntersuchungen durchführt.
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Die Caritasverbände bei uns im HSK fordern mehr Corona-Tests. Um die Menschen in den Pflegeheimen und Behinderteneinrichtungen sowie die Mitarbeiter schützen zu können, brauche es dringend mehr und regelmäßige Covid-10-Tests, sagte Meschedes Caritas-Chef Peter Fuhrmanns im Gespräch mit Radio Sauerland. Das sei aber auch eine Voraussetzung, wenn es weitere Lockerungen geben soll. Auch der Caritasverband Brilon bestätigte, dass es aktuell nicht möglich sei, ausreichend zu testen.

Mitarbeiter in Pflegeheimen sollten auch testen dürfen

In Pflegeheimen sollten die Fachkräfte direkt vor Ort Corona-Tests durchführen können. Das schlägt der Caritasverband Brilon vor. Dann könnte es im Verdachtsfall schnell Klarheit geben. Und das wäre auch mit Blick auf die Mitarbeiter wichtig. Eine kleine Testkapazität sollte in jeder Einrichtung vorhanden sein, hieß es.

Unterdessen konnte sich der Caritasverband Meschede ausreichend mit Schutzkleidung und Schutzmasken eindecken. Gemeinsam mit der Caritas-Dienstleistungsgenossenschaft Paderborn sei es gelungen, Schutzkleidung und -masken einzukaufen, so Caritas-Vorstand Peter Fuhrmanns. Da könne er aktuell Entwarnung geben. Die Vorräte würden bis August/September reichen, sagte er im Gespräch mit Radio Sauerland.

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