
Auf dem Grundstück des derzeitigen Erdbeerfeldes zwischen dem denkmalgeschützten ehemaligen Kloster Galiläa, dem Enster Weg und der Straße Im Schlahbruch soll das neue Gebäude der Kreispolizeibehörde des HSK errichtet werden. Baubeginn für das 100 Mio. Euro Projekt soll 2028 sein. Angepeilter Termin für die Fertigstellung des Gebäudes ist 2031.
Die Stadt Meschede will das Großprojekt heute Abend bei einer Bürgerinformationsveranstaltung in Meschede-Nord vorstellen. Die Informationsveranstaltung findet am Montag, 6. Juli, um 18 Uhr im Restaurant „Casa del toro“ – auch bekannt als „Bullenhalle“ – statt. Vertreter der Stadt Meschede sowie des Vorhabenträgers informieren dann über den Planungsprozess und das Projekt selbst. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind dazu eingeladen.
Bauleitplanverfahren werden veröffentlicht
Zusätzlich werden die Unterlagen im genannten Zeitraum im Technischen Rathaus in Meschede, Sophienweg 3, im Erdgeschoss öffentlich ausgelegt und können in den Dienststunden montags, dienstags und freitags von 8 bis 12 Uhr sowie donnerstags von 13 bis 17 Uhr von jedermann eingesehen werden. Während der Dauer der Veröffentlichungsfrist können Stellungnahmen zum Bauprojekt abgeben werden.
Gebäude der Kreispolizeibehörde HSK ist zu klein und müsste saniert werden
Hintergrund für die Pläne am "Erdbeerfeld" in Meschede ist die Situation am bisherigen Standort der Kreispolizeibehörde am Rautenschemm in Meschede. Das Gebäude ist zu klein, deutlich in die Jahre gekommen und weist einen erheblichen Sanierungsstau auf. Schon seit Jahren nutzt die Polizei deshalb zusätzlich Räume im Amtsgericht Meschede an der Steinstraße. Auch die verkehrliche Anbindung des jetzigen Standorts wird als problematisch beschrieben, weil die Zufahrt nur noch aus Richtung Schlotweg möglich ist. Die zuständigen Stellen des Landes Nordrhein-Westfalen hatten sich deshalb bereits vor einigen Jahren dafür entschieden, in Meschede einen Neubau zu realisieren. Im weiteren Verfahren fiel dann die Entscheidung, den Standort komplett zu verlagern. Der Neubau wird von einem privaten Investor errichtet und soll langfristig an die Polizei vermietet werden.