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Bürgerbeteiligung zur Windkraft in Winterberg
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Bürgerbeteiligung zur Windkraft in Winterberg

In der Schützenhalle in Winterberg-Züschen geht es heute Abend um das Thema Windkraft. Der Verein HSK-Gegenwind hat eine Mahnwache angekündigt

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Die Stadt Winterberg sucht das Gespräch mit ihren Einwohnern zum Thema Windenergie. Heute lädt die Stadt zum dritten Bürgerdialog zum Winterberger Weg ein. Ab 18.30 Uhr wird in der Schützenhalle in Züschen über den Stand der Planungen zum Ausbau der Windenergie im gesamten Stadtgebiet sowie die geplanten Beteiligungsmodelle informiert. Im Mittelpunkt steht die zentrale Frage, wer von der Energiewende profitiert, ob die Gewinne abfließen oder in der Region verbleiben und dem Gemeinwohl zugutekommen. Mit dem Inkrafttreten des Wind-an-Land-Gesetzes des Bundes haben die Kommunen ihre Planungshoheit bei der Ausweisung von Windkraftflächen faktisch verloren. Der Bund verpflichtet die Länder, bis 2032 zwei Prozent ihrer Fläche für Windenergie auszuweisen. Über konkrete Standorte hat die Regionalplanung mit der 19. Änderung des Regionalplans bereits im März 2025 entschieden.

Der „Winterberger Weg“ soll die Antwort darauf sein. Damit will die Stadt den Ausbau der Windenergie aktiv begleiten und die Wertschöpfung vor Ort halten. Bürgerinnen und Bürger sollen direkt an den Erträgen aus Windenergie beteiligt werden.

Zentrale Themen des Infoabends in der Schützenhalle in Züschen sind, neben dem aktuellen Stand der Planungen, die möglichen Beteiligungsmodelle, die die Stadt entwickelt hat und die derzeit im Rat der Stadt Winterberg beraten werden.

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HSK-Gegenwind mit Mahnwache vor der Schützenhalle

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Der Verein HSK-Gegenwind sieht den Ausbau der Windkraft im Sauerland kritisch. Deshalb ruft er heute um 17:30 Uhr zu einer Mahnwache vor der Schützenhalle in Züschen auf. Aus Sicht von HSK-Gegenwind dürfen bei der Diskussion nicht allein mögliche finanzielle Beteiligungen im Vordergrund stehen. Ebenso müssen die Auswirkungen auf Natur und Landschaft, Wälder, Arten- und Umweltschutz, das Landschaftsbild, den Tourismus sowie die Lebensqualität der Menschen in den betroffenen Ortschaften angemessen berücksichtigt werden. „Bei einem Projekt dieser Größenordnung geht es um weit mehr als um Beteiligungsmodelle oder mögliche finanzielle Erträge. Die Entscheidungen, die heute getroffen werden, verändern unsere Landschaft und unsere Heimat für Jahrzehnte. Deshalb müssen auch die kritischen Stimmen deutlich sichtbar und hörbar sein“, erklärt der Verein. Mit der Mahnwache möchte HSK-Gegenwind vor Beginn des Bürgerdialogs ein friedliches und deutliches Zeichen gegen den weiteren Ausbau der Windenergie im Rahmen des „Winterberger Weges“ setzen.

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