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Brilon: Mehr Wohnungen in der Innenstadt
© Stadt Brilon
Wohnprojekt "Ledriker Tor" soll Wohnraum in der Briloner Innenstadt schaffen
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Brilon: Mehr Wohnungen in der Innenstadt

Das Wohnprojekt "Ledriker Tor" soll mitten in Brilon 32 Wohneinheiten schaffen. Heute wird das Projekt im Planungsausschuss vorgestellt

Veröffentlicht: Mittwoch, 24.09.2025 03:41

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Die Stadt Brilon will mehr Wohnraum in der Innenstadt schaffen. Das Wohnprojekt am "Ledriker Tor" soll 32 neue Wohneinheiten bringen. Heute diskutiert der Planungsausschuss die Pläne, morgen entscheidet der Briloner Stadtrat, ob für das Areal ein neuer Bebauungsplan aufgestellt wird. An dem Bauprojekt hat es schon im Vorfeld Kritik gegeben.

Eine Wohnbaulandbedarfsanalyse hatte für Brilon steigende Immobilienpreise und Mieten prognostiziert. Besonders in der Kernstadt bestehe ein dringender Bedarf an bezahlbaren Mietwohnungen und Einfamilienhäusern. Laut Prognosen wird bis 2032 ein Bedarf von 600 bis 900 neuen Wohneinheiten erwartet. Zudem fallen bis dahin ca. 125 geförderte Wohnungen aus der Bindungswirkung, was zu steigenden Mieten führen könnte, so die Stadtverwaltung.

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Das geplante Wohnprojekt

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Ein privater Vorhabenträger plant ein Wohnprojekt auf dem Gelände des Chinarestaurants in der Briloner Innenstadt. Geplant sind 32 barrierefreie Wohneinheiten mit einer gemischten Mieterstruktur, darunter überwiegend sozialer Wohnungsbau (Fördergruppen A und B) sowie sechs frei finanzierte Wohnungen. Ergänzt wird das Projekt durch 33 Stellplätze, die sich auf eine Tiefgarage und überdachte Parkplätze verteilen. Das bestehende Fitnessstudio im Erdgeschoss soll weiterhin betrieben werden.

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Kritik am Bauvorhaben

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Die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit fand am 26.06.2025 statt, wobei das Projekt kontrovers diskutiert wurde.

Nach der Bürgerversammlung wurde eine Online-Petition gestartet, die sich zwar für sozialen Wohnungsbau ausspricht, das geplante Projekt jedoch in der vorgestellten Form ablehnt. Kritiker bemängeln unter anderem:

  • Regionale Baukultur: Das Vorhaben passe nicht zur umliegenden Architektur.
  • Denkmalschutz: Die Nähe zu denkmalgeschützten Gebäuden wird als problematisch angesehen.
  • Dimension des Baukörpers: Die Größe des Projekts wird als unverhältnismäßig empfunden.
  • Parksituation: Eine Verschärfung der Parkplatzsituation wird befürchtet.


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