
Seit gut einem Jahr wird am Briloner Schulzentrum gebaut. Mit Kosten von bis zu 45 Millionen Euro ist es das bisher größte Projekt der Stadt. Im Vorfeld der ersten Sitzung des neuen Briloner Bauausschusses hat die Verwaltung eine Bilanz zur bisherigen Kostenentwicklung gezogen, die positiv ausfällt: Man liege derzeit hochgerechnet um bis zu zehn Prozent unter der vorher festgelegten Kostenobergrenze, heißt es. Allerdings könnten Bauzeitverzögerungen sowie Baupreissteigerungen noch dafür sorgen, dass die Arbeiten doch wieder teurer werden. Vor allem bei der Sanierung und dem Umbau des Gymnasiums Petrinum gebe es noch Unsicherheiten.
Aula braucht neue Technik
Darum geht es auch bei der Ausschusssitzung am Mittwochabend. Im Zentrum stehen die Planungen für die Sanierung der Aula des Gymnasiums, die ein zentraler Versammlungsort für die Schule und auch für das städtische Gemeinwesen bleiben soll. Dafür müssen mehrere Anlagen erneuert werden, wie die Brandmeldetechnik, die Beleuchtung, die Elektroverteilung und die Lüftungstechnik. Auch einige Bauteile der Aula müssen angepasst werden, um den Brandschutzbestimmungen zu entsprechen. Die Kosten dafür schätzt die Stadt auf bis zu 700.000 Euro. Aufgrund der derzeit positiven finanziellen Lage seien auch weitere Investitionen denkbar, die einen sicheren und gesetzeskonformen Betrieb der Aula ermöglichen. Bis 2028 sollen alle Arbeiten am Briloner Schulzentrum abgeschlossen sein.