
+++Update 17:30+++
Auch am Abend und in der Nacht werden die Nachlöscharbeiten auf dem Gelände des Waldbrandes fortgesetzt. "Es sind nach wie vor rund 140 Einsatzkräfte vor Ort", sagt der Kevin Vogt, der Sprecher der Feuerwehr Sundern. Sie arbeiten in Schichten. Er rechnet damit, dass die Nachlöscharbeiten noch länger dauern. Auch die Aufräumarbeiten würden mehrere Tage in Anspruch nehmen, schätzt Vogt. Das Material muss aus dem schwer zugänglichen Gebiet transportiert werden. Hinterher müssen dann Gerätschaften und Schläuche sortiert und gesäubert werden, damit für den nächsten Einsatz alles bereit ist.
+++Update 16:30+++
Dank an Einsatzkräfte
Auch Sunderns Bürgermeisterin Bila und HSK Landrat Grosche machten sich vor Ort ein Bild von der Lage und informierten sich über den Stand der Einsatzmaßnahmen. Beide danken den zahlreichen Einsatzkräften ausdrücklich für ihren Einsatz unter schwierigen Bedingungen, schreibt die Stadt Sundern. Ein besonderer Dank gelte dabei auch den Feuerwehren aus den Nachbarkommunen sowie den weiteren beteiligten Organisationen für die schnelle und unkomplizierte interkommunale Unterstützung.
"Der Einsatz zeigt einmal mehr, wie wichtig die gute Zusammenarbeit der Feuerwehren und Hilforganisationen über kommunale Grenzen hinweg ist. Gerade bei einem Waldbrand dieser Größenordnung ist es entscheidend, dass zusätzliche Kräft, Fahrzeuge und Spezialtechnik schnell zur Verfügung stehen", sagt Bürgermeisterin Bila.
+++Update 15:50 +++
Polizei sucht Zeugen
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Zeugen, die im genannten Zeitraum im Bereich Sundern Stemel / Altenbergsiepen / In der Flamke verdächtige Personen, Fahrzeuge oder Aktivitäten beobachtet haben, die im Zusammenhang mit der Brandursache stehen können, werden gebeten, sich bei der Polizeiwache in Sundern unter der Telefonnummer 02933/9020-3511 zu melden.
Über Nacht haben rund 220 Feuerwehrleute den Waldbrand in Sundern-Stemel weiter abgelöscht. Betroffen ist eine Fläche von 80.000 Quadratmetern. Ursprünglich war die Feuerwehr davon ausgegangen, dass 200.000 Quadratmeter in Flammen stehen.
Um 12 Uhr hat ein Schichtwechsel stattgefunden, informiert die Feuerwehr Sundern. Aktuell sind weiterhin Forstmulcher im Einsatz, welche die betroffene Fläche mulchen, sodass die Einsatzkräfte die Glutnester und Wurzelballen ablöschen können. Weiterhin ist die Feuerwehr mit ca. 150 Einsatzkräften vor Ort. Segmentregner unterstützen die Einsatzkräfte bei der Bewässerung der betroffenen Fläche. Der Waldbrand habe sich nicht weiter ausgebreitet, die Lage sei "statisch" so die Feuerwehr Sundern.
Alle weiteren Infos findet ihr in der Ursprungsmeldung von Radio Sauerland: https://www.radiosauerland.de/artikel/grosser-feuerwehreinsatz-waldbrand-in-sundern-stemel-2727964