Bodendenkmal in Meschede wird erhalten

Grabungen St.Walburga in Meschede werden beendet

© Landschaftsverband Westfalen-Lippe

Die Ausgrabungen an der St.Walburga-Kirche in Meschede haben die Erwartungen der Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe übertroffen. Auf dem Gelände des um 870 gegründeten Klosterstifts haben die Forscher Überreste ehemaliger Klostergebäude aus verschiedenen Epochen gefunden. Trotzdem sollen die Ausgrabungen nicht weiter fortgesetzt werden. Das Bodendenkmal soll zukünftigen Generationen erhalten bleiben, so der Landschaftverband. Wegen der geplanten Sanierung des Jugend- und Pfarrheims in der Mescheder Innenstadt war eine archäologischen Voruntersuchung nötig gewesen.

Funde von großer Bedeutung

Eine reguläre Ausgrabung sei zum Schutz der einmaligen historischen Quellen sei nicht vorgesehen gewesen, so der Landschaftsverband Westfalen-Lippe.

Das soll sich auch angesichts der interessanten Ergebnisse nicht ändern. Wider Erwarten haben sich Fundamente und Mauerreste dreier unterschiedlicher Klausurbauten erhalten. Ob die ältesten gefundenen Fundamente tatsächlich dem Gründungsbau aus dem 9. Jahrhundert zuzuweisen sind, müssen weitere Untersuchungen zeigen.

Ausgrabungen St.Walburga Meschede© LWL Westfalen-Lippe
Ausgrabungen St.Walburga Meschede
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