
In Winterberg wird am Wochenende (2. Januar bis 4. Januar 2026) der erste Weltcup im Bob- und Skeleton im neuen Jahr ausgetragen. Mit dabei sind auch Athletinnen aus dem Hochsauerlandkreis, wie die Bobpilotin Laura Nolte. In bislang acht Rennen ist Nolte achtmal auf das Podest gefahren. „Es ging wirklich sehr gut los für mich. Zwei Medaillen bei Olympia sind realistisch, doch bis dahin ist es ein weiter Weg“, erklärte Laura Nolte und ergänzte: „Die Startzeiten sind jedenfalls Bombe. Es geht in die richtige Richtung und es wäre auch schön, in Winterberg zwei Podeste zu holen.“ Im Zweierbob wird auch wieder Anschieberin Deborah Levi mit von der Partie sein. „Ich bin mit Laura wieder auf das alte Niveau zurückgekommen und Olympia kann kommen. Nun freuen wir uns aber erst einmal auf Winterberg“, sagte Levi. Bob-Bundestrainer René Spies freut sich über die Leistungsdichte in seinem Team: „Den Konkurrenzkampf, den wir seit den vergangenen Jahren haben, ist eine super Sache. Allerdings müssen wir weiterhin wachsam sein und gute Leistungen bringen. Auch bei Olympia werden wir bis zum letzten Lauf kämpfen müssen, um auch Medaillen zu holen. Beispielsweise sind auch die Amerikaner im Kommen."
Die olympischen Winterspiele laufen ab dem 6. Februar in Norditalien. Die Kufensportler gehen in Cortino d' Ampezzo an den Start.
Skeleton
Auch die deutschen Skeletoni wollen in Winterberg gute Ergebnisse erzielen. Allen voran auf ihrer Heimbahn Jaqueline Pfeifer (RSG Hochsauerland) und Hannah Neise(BSC Winterberg). Einen perfekten Start in die Saison erwischte Jaqueline Pfeifer, die direkt beim ersten Weltcup auf der Olympiabahn in Cortina d’Ampezzo auf den ersten Platz fuhr. „Das war ein schönes Gefühl so in die Saison zu starten. Die harte Arbeit im Sommer hat sich da schon gelohnt“, freute sich die 30-Jährige. Das Olympia-Ticket auch schon in der Tasche hat Olympiasiegerin Hannah Neise vom BSC Winterberg. „Es war schön in Cortina direkt auf das Podest zu fahren. In Sigulda war ich zuletzt nicht ganz fit. Momentan macht es Spaß zu fahren, denn es kommt immer was herum.“
Skeleton-Bundestrainer Christian Baude richtete eine Kampfansage an die internationale Konkurrenz: „Das Team wird bis Olympia richtig stark sein. Bei den Damen sind wir das ganze Jahr schon richtig gut. Ich bin mir sehr sicher, dass wir bei Olympia mit einem sehr guten deutschen Team vertreten sein werden.“
Veranstalter rechnen am Wochenende mit bis zu 5000 Besuchern
Große Vorfreude auf die bevorstehenden Wettkämpfe herrscht bei den Verantwortlichen des BSC Winterberg und der VELTINS-EisArena. Nach Angaben von BSC-Vorsitzendem Werner Adam werden mehr als 50 Helfer beim Weltcup im Einsatz sein – und das voraussichtlich vor einer guten Kulisse. „Wir rechnen am Rennwochenende mit 3.000 bis 5.000 Besuchern. Die Resonanz auf das Eis in der Bahn ist sehr gut. Ich denke, dass wir interessante Wettkämpfe sehen werden“, sagt Stephan Pieper, Geschäftsführer des Sportzentrums Winterberg. Eine Besonderheit wird es am letzten Wettkampftag am Sonntag geben. Dann wird in Winterberg das deutsche Paralympische-Team in Richtung Mailand verabschiedet. Stephan Pieper: „Damit werden wir an diesem Wochenende auch noch das nötige Olympische Flair nach Winterberg bekommen.“
Das Programm:
Freitag, 02.01.2026
08:00 Uhr Öffnung Tageskassen
09:00 Uhr 1. & 2. Lauf Herren Skeleton
13:00 Uhr 1. & 2. Lauf Damen Skeleton
18:00 Uhr Skeleton Mixed Team
Samstag, 03.01.2026
10:30 Uhr Öffnung Tageskassen
11:30 Uhr 1. & 2. Lauf Monobob Damen
15:30 Uhr 1. & 2. Lauf Zweierbob Herren
Sonntag, 04.01.2026
10:00 Uhr Öffnung Tageskassen
11:00 Uhr 1. & 2. Lauf Zweierbob Damen
15:00 Uhr 1. & 2. Lauf Viererbob Herren