
Um das Verständnis und das Engagement in der Gesellschaft zu fördern, hat die Stadt Arnsberg erstmals den Preis für Demokratie ausgelobt. Der Preis soll dazu motivieren, sich aktiv mit Demokratie auseinanderzusetzen und sie zu schützen. Außerdem soll er zivilgesellschaftliches Handeln sichtbar machen, so ein Sprecher der Stadt. Geehrt werden vorbildliche Projekte und Aktionen in Bereichen wie:
- gesellschaftliches Demokratiebewusstsein, Rechtsstaat und friedliches Miteinander
- nachbarschaftliches Zusammenleben und soziale Integration
- multikultureller Austausch
- Gegen Diskriminierung und Rassismus
- Auseinandersetzung mit Vergangenheit und/oder Rechtsextremismus
Teilnehmen dürfen Einzelpersonen, Schulen, Kitas, Vereine, Gruppen, Initiativen, Bürgerbünde, Stiftungen, Netzwerke, Unternehmen, Geschäfte, Selbstständige und ähnliche Akteure aus dem Arnsberger Stadtgebiet, sofern kein Gewinnerzielungszweck verfolgt wird. Ein großer Fokus bei der Preisvergabe liegt auf den Kriterien Eigeninitiative, gesellschaftliches Engagement und Impulse für nachhaltiges Engagement, heißt es. Bewerbungen können noch bis zum 30. September 2026 beim Bürgermeisterdezernat, Bereich Bürgerdialog/Wahlen, eingereicht werden. Gefördert werden Projekte, die im Zeitraum vom 01.07.2023 bis 30.06.2026 umgesetzt wurden. Eine Jury wählt aus den Bewerbungen die vier besten Beiträge. Die Preisgelder sehen wie folgt aus: 1. Platz 4.000 Euro, 2. Platz 2.000 Euro, 3. und 4. Platz je 1.000 Euro. Die erste Preisverleihung erfolgt beim Neujahrsempfang 2027 und ab dann im dreijährigen Rhythmus. In den zwei Jahren dazwischen will die Stadt Planspiele zur Demokratiebildung an Arnsberger Schulen anbieten.