
Der Hochsauerlandkreis verliert weiter Einwohnerinnen und Einwohner. Zum Stichtag am 30. Juni 2026 lebten noch 258.518 Menschen im Kreis - das sind 658 weniger als Ende 2025. Hauptgründe sind ein Geburtendefizit und mehr Fort- als Zuzüge. Das zeigt die heute erschienene Statistik von IT.NRW.
Damit folgt der Hochsauerlandkreis dem Landestrend in Nordrhein-Westfalen. Landesweit sank die Bevölkerungszahl bis Ende Juni auf 17.944.273 Menschen. Nach Angaben von IT.NRW starben im ersten Halbjahr deutlich mehr Menschen, als Kinder geboren wurden. Gleichzeitig verzeichnete NRW auch einen negativen Wanderungssaldo.
Auch im HSK zeigt sich diese Entwicklung klar: 965 Geburten standen 1.654 Sterbefällen gegenüber. Das ergibt ein deutliches Geburtendefizit. Dazu kamen 1.955 Zuzüge, aber 2.120 Fortzüge.
Kleinste Stadt in NRW ist Hallenberg
NRW-weit bleibt Köln mit gut 1,02 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern die größte Stadt. Die kleinste Stadt des Landes ist weiterhin Hallenberg mit 4.253 Einwohnerinnen und Einwohnern.
Minus in fast allen HSK-Kommunen
Besonders deutlich ist der Bevölkerungsrückgang in Arnsberg ausgefallen. Die größte Stadt im HSK hat 255 Menschen und kommt jetzt auf 74.224 Einwohnerinnen und Einwohner. Kreisweit hat nur die Gemeinde Bestwig bei den Einwohnern zugelegt.
So haben sich die Kommunen im HSK entwickelt
- Arnsberg: 74.224 Einwohnerinnen und Einwohner (-255)
- Bestwig: 10.003 (+27)
- Brilon: 25.162 (-74)
- Eslohe: 8.574 (-13)
- Hallenberg: 4.253 (-19)
- Marsberg: 19.364 (-4)
- Medebach: 7.848 (-26)
- Meschede: 29.421 (-25)
- Olsberg: 14.587 (-9)
Schmallenberg: 24.668 (-60)
Sundern: 27.407 (-83)
Winterberg: 13.007 (-117)