
Die Unternehmensgruppe Arnsberger Bund wächst: Sie fusioniert mit dem Deutschen Institut für Arbeitsmedizin und Gesundheitsschutz und dem Betriebsarzt-Zentrum NRW aus Dortmund. Gemeinsam bilden sie nun eines der größten betriebsmedizinischen Zentren in Nordrhein-Westfalen. Geschäftsführer sind Dr. Marcel Kaiser und Dr. Benedikt Heck. Das neue Zentrum betreut künftig über 20.000 Beschäftigte. Das Ziel: Vor allem Mittelständler, Behörden und öffentliche Einrichtungen umfassend und zukunftssicher beraten. Die Nachfrage nach betriebsärztlichen Leistungen steige – wegen neuer Gesetze und mehr Bewusstsein für Gesundheit am Arbeitsplatz.
Betriebsmedizinisches Zentrum auf Wesco-Gelände
Der zukünftige Unternehmenssitz wird auf dem ehemaligen Wesco-Gelände in Arnsberg angesiedelt. Die Firmierung erfolgt unter dem Namen DIAG – Deutsches Institut für Arbeitsmedizin und Gesundheitsschutz GmbH. Im Zuge der Fusion mit dem Arnsberger Bund plant das Unternehmen, zusätzliche Verwaltungsarbeitsplätze in Arnsberg zu schaffen. Darüber hinaus ist vorgesehen, landesweit zusätzliche Arbeits- und BetriebsmedizinerInnen einzustellen, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden. Durch die volle Weiterbildungsbefugnis von Dr. Heck zur Fachärztin / Facharzt für Arbeitsmedizin ist das Unternehmen vor allem für junge Ärztinnen und Ärzte interessant.
Verantwortung für Gesundheit und Prävention
Dr. Marcel Kaiser, Geschäftsführer des Arnsberger Bundes, DIAG und der Betriebsarzt - Zentrum NRW GmbH, betont die Bedeutung der neuen Unternehmensstruktur: „Wir sind uns der großen Verantwortung bewusst, die mit einer umfassenden betriebsärztlichen Versorgung einhergeht. Unser Team im Arnsberger Bund verfügt über langjährige Erfahrung in der Betreuung unterschiedlichster Branchen im medizinischen Bereich. Dieses Know-how möchten wir gezielt einsetzen, um unseren Kunden eine bestmögliche arbeitsmedizinische Versorgung zu garantieren.“
Mit diesem Neuzugang stärke der Arnsberger Bund seine Position als leistungsfähiger medizinischer Dienstleister und setze ein deutliches Signal für weiteres Wachstum im Bereich der Arbeitsmedizin und des Gesundheitsschutzes, do Dr. Kaiser.
Aufgaben eines betriebsmedizinischen Zentrums
Arbeitsmedizinische Vorsorge: Durchführung von Einstellungs-, Vorsorge- (Pflicht-, Angebots-, Wunschvorsorge) und Eignungsuntersuchungen.
Beratung zum Arbeitsschutz: Unterstützung des Arbeitgebers bei der Beurteilung von Arbeitsbedingungen (Gefährdungsbeurteilungen) und der ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung.
Betriebsbegehungen: Regelmäßige Begehung der Arbeitsstätten zur Analyse von Unfallgefahren und Arbeitsabläufen.
Gesundheitsmanagement: Durchführung von Maßnahmen zur Gesundheitsförderung, Impfungen und Beratung zu Suchtprävention.
Wiedereingliederung: Beratung und Unterstützung bei der Rückkehr von Mitarbeitern nach längerer Krankheit (BEM - Betriebliches Eingliederungsmanagement).