Anzeige
Aufgenommen im Juni 2019Pfeiler vor dem Rathaus in Bestwig
© Radio Sauerland
Teilen:

Bestwiger Gemeinderat gegen Rassismus und Gewalt

Bürgermeister Rosenau: „Die Gemeinde Bestwig steht für ein respektvolles, friedliches und demokratisches Zusammenleben aller Menschen“

Veröffentlicht:

Anzeige

Der Bestwiger Gemeinderat hat sich jetzt gegen Rassismus und Gewalt gestellt. Nach dem Vorfall am Bestwiger Bahnhof vom 20. August hat der Gemeinderat ein gemeinsames Statement verabschiedet. Alle Ratsmitglieder stimmten zu. Die Botschaft: Rassismus, Menschenfeindlichkeit und Gewaltandrohungen hätten in Bestwig keinen Platz.

Bürgermeister Rosenau betont respektvolles Miteinander

Bürgermeister Christoph Rosenau stellte das Statement in der jüngsten Ratssitzung vor. Es war auf Initiative von Ratsvertreterin Katja Seidel und in Abstimmung mit den Fraktionsvorsitzenden formuliert worden.

„Die Gemeinde Bestwig steht für ein respektvolles, friedliches und demokratisches Zusammenleben aller Menschen“, sagte Rosenau. Niemand dürfe wegen seiner Herkunft oder Zugehörigkeit zu einer Gruppe herabgewürdigt, bedroht oder ausgegrenzt werden. Nach Wahrnehmung des Gemeinderates handelt es sich bei dem Vorfall um einen Einzelfall, der nicht zum Bild der Gemeinde werden dürfe.

Nach bislang vorliegenden Informationen sollen am Bahnhof zwei junge Frauen von einem älteren Ehepaar rassistisch beleidigt worden sein. Eine der Frauen soll außerdem mit sexualisierter Gewalt bedroht worden sein. Was genau geschehen ist und wie der Vorfall rechtlich zu bewerten ist, müssen die zuständigen Ermittlungsbehörden klären.

Anzeige
Anzeige
Anzeige