
Die Freiwillige Feuerwehr Bestwig hat die Feuerwehr im ungarischen Tiszadorogma mit einer ausgemusterten, aber weiterhin voll funktionsfähigen Tragkraftspritze unterstützt. Das Gerät war zuvor bei der Löschgruppe Andreasberg im Einsatz und wurde jetzt in dem 330-Einwohner-Ort in Nordungarn in Dienst genommen.
Möglich wurde die Hilfe durch die enge Verbindung zwischen den Partnergemeinden Bestwig und Niederwiesa. Beim Neujahrsempfang in Bestwig war der dringende Ausrüstungsbedarf der Feuerwehr in Tiszadorogma Thema eines Gesprächs zwischen dem Bestwiger Bürgermeister Christoph Rosenau und dem Bürgermeister aus Niederwiesa Raik Schubert.
Da die Tragkraftspritze in Deutschland nicht mehr den rechtlichen Vorgaben entspricht, in technisch gutem Zustand aber weiter genutzt werden kann, bot sie sich für die Unterstützung an. Niederwiesa organisierte den Transport und stellte zudem einen aufgearbeiteten Anhänger bereit, sodass das Einsatzmittel an eine Delegation aus Tiszadorogma übergeben werden konnte.