
Die Gemeinde Bestwig hat das Haushaltsjahr 2025 deutlich besser abgeschlossen als erwartet. Das jedenfalls zeigt der Entwurf des Jahresabschlusses, den Bürgermeister Christoph Rosenau und Kämmerer Roland Burmann jetzt in den Gemeinderat eingebracht haben. Statt eines Defizits von gut 1,6 Mio. Euro steht im Ergebnishaushalt „unterm Strich“ ein Jahresüberschuss von gut 2,3 Mio. Euro. Das ist eine Ergebnisverbesserung von mehr als 3,9 Mio. Euro, so die Gemeinde. Getragen wird diese Verbesserung vor allem durch Rekord-Einnahmen bei der Gewerbesteuer. Statt der veranschlagten 10,7 Mio. Euro haben die Unternehmen im Gemeindegebiet gut 14,1 Mio. Euro an die Gemeindekasse überwiesen. Die Unternehmen im Gemeindegebiet seien leistungsfähig und gut aufgestellt, so Christoph Rosenau.
Bestwiger Ratsfraktionen zufrieden
Für positive Resonanz hat die Entwicklung auch bei den Ratsfraktionen gesorgt. Mittlerweile habe die Gemeinde Bestwig im 9. Jahr in Folge positive Jahresabschlüsse, unterstrich Markus Sommer (CDU). Aber man wisse auch, „dass das nicht so bleiben wird“, betonte Markus Sommer, man müsse „die Ausgaben unbedingt im Blick halten.“ Dennoch lasse das positive Jahresergebnis etwas „beruhigter in die Zukunft schauen.“ Dass der Weg durch die künftigen Haushaltsjahre nun „ein bisschen einfacher“ werde, erklärte auch SPD-Fraktionschef Matthias Scheidt und schob sofort eine Warnung nach: „Es kommen andere Zeiten auf uns zu.“ Die Ergebnisverbesserungen seien in erster Linie einer gesunden und leistungsfähigen heimischen Wirtschaft zu verdanken. In einem nächsten Schritt wird nun der Rechnungsprüfungsausschuss den Jahresabschluss 2025 untersuchen, bevor er durch den Gemeinderat endgültig festgestellt wird.