Anzeige
Beste Wasserwerte an Sauerländer Seen
© animaflora - fotolia
Teilen:

Beste Wasserwerte an Sauerländer Seen

Die Wasserqualität an allen offiziellen Badestellen in der Region ist ausgezeichnet. Hennesee, Sorpesee, Hillebachsee und Möhnesee erhalten Bestnoten vom Land.

Veröffentlicht: Mittwoch, 06.05.2026 04:00

Anzeige

Gute Nachrichten für alle Badegäste im Sauerland: Nach Angaben des NRW-Umweltministeriums ist die Wasserqualität an allen offiziellen Badestellen im Hochsauerlandkreis ausgezeichnet. Damit erhalten die beliebtesten Badeseen der Region erneut Bestnoten.

Anzeige

Hennesee, Sorpesee und Hillebachsee mit Bestnote

Anzeige

Zu den Badestellen mit der höchsten Bewertung gehören die Berghauser Bucht und die Mielinghauser Bucht am Hennesee, das Strandbad Langscheid am Sorpesee sowie der Hillebachsee in Winterberg-Niedersfeld. Auch die Badeseen am Möhnesee wurden von den Expertinnen und Experten des Landes mit „ausgezeichnet“ bewertet.

Schon bei der vorherigen Untersuchung lagen die Wasserwerte an den Sauerländer Badeseen auf sehr hohem Niveau.

Anzeige

NRW lobt Wasserqualität an offiziellen Badestellen

Anzeige

Nach Angaben des Landes weisen die Badegewässer in Nordrhein-Westfalen insgesamt eine sehr gute Wasserqualität auf. In NRW gibt es 86 ausgewiesene EU-Badegewässer mit 116 Badestellen, die während der Badesaison regelmäßig untersucht werden.

Im Jahr 2025 erhielten 103 Badestellen in Nordrhein-Westfalen die Bewertung „ausgezeichnet“. Das entspricht den guten Ergebnissen der Vorjahre.

Anzeige

Badesee in Eslohe noch ohne offizielle Bewertung

Anzeige

Für das Badegewässer am Esmecke-Stausee (Einbergsee) in Eslohe liegt dagegen noch keine Bewertung vor. Der Grund: Die Qualität eines Badegewässers wird anhand von Messwerten aus den zurückliegenden vier Jahren beurteilt. Am Einbergsee werden erst seit 2024 regelmäßig Wasserproben genommen. Damit fehlt bislang noch die notwendige Datengrundlage für eine offizielle Einstufung.

Anzeige

So wird die Wasserqualität an Badeseen geprüft

Anzeige

Die Bewertung der Wasserqualität erfolgt auf Basis von mindestens 16 Messwerten aus den vergangenen vier Jahren. Während der Badesaison nehmen die Gesundheitsämter in der Regel mindestens alle vier Wochen Wasserproben.

Untersucht wird unter anderem das Auftreten der Darmbakterien Intestinale Enterokokken und Escherichia coli. Diese gelten als wichtige Indikatoren für mögliche Verunreinigungen.

Anzeige

Warum das Baden an offiziellen Badestellen empfohlen wird

Anzeige

Das Umweltministerium empfiehlt ausdrücklich, nur an den ausgezeichneten oder gut bewerteten EU-Badestellen baden zu gehen. An anderen Stellen erfolgt keine regelmäßige Kontrolle der hygienischen Wasserqualität durch die Gesundheitsämter.

Bei schlechter hygienischer Wasserqualität und hoher fäkaler Belastung können laut Land Krankheitserreger und auch antibiotikaresistente Bakterien häufiger vorkommen. Das gilt besonders für abwasserbeeinflusste Fließgewässer.

Anzeige
Anzeige
Anzeige