
Im Sauerland sorgen neue Funkmasten für einen besseren Handy-Empfang. Die meisten Mobilfunkmasten bei uns stellen die Netzbetreiber Telekom und Vodafone auf. Die Telekom hat jetzt einen Mobilfunkstandort neu in Betrieb genommen und sechs Standorte mit 4G und 5G erweitert. Damit hat sich die Netzabdeckung und -qualität mit mobilem Internet im Kreis verbessert. 91 Prozent der Fläche sind nach Angaben der Telekom jetzt versorgt. 99 Prozent der Haushalte im Landkreis haben Zugriff auf schnellen Mobilfunk.
Von dem Neubau profitieren Telekom-Kunden in Brilon, von den Erweiterungen Kunden in Arnsberg, Medebach, Meschede, Olsberg und Schmallenberg. Auch die Versorgung auf den Autobahnen A445 und A46 ist durch den Ausbau besser geworden. „Der Bedarf an Bandbreite nimmt ständig zu – rund 30 Prozent pro Jahr.
Die Telekom betreibt im Hochsauerlandkreis jetzt 196 Standorte. In den kommenden drei Jahren sollen weitere sieben Standorte gebaut und 25 Standorte mit 4G und 5G erweitert werden.
Kooperation und Vermietbereitschaft ist notwendig
Beim Ausbau ist die Telekom auf die Zusammenarbeit mit den Kommunen oder Eigentümern angewiesen, um Flächen für neue Standorte anmieten zu können. Vermieter erhalten dafür eine langfristige ortsübliche Miete. Wer eine Fläche für einen Dach- oder Maststandort anbieten möchte, kann sich an die Deutsche Funkturm wenden: www.dfmg.de/standortangebot. Die Deutsche Funkturm baut die Mobilfunkstandorte der Telekom.
Notruf und Warnmeldungen an allen Standorten möglich
Die Mobilfunkstandorte der Telekom im Kreis unterstützen die Notruftechnologie Advanced Mobile Location (AML) sowie das Warnsystem Cell Broadcast. Bei Notrufen an die 112 wird der Standort des Anrufers dank AML automatisch an die Rettungsleitstelle übermittelt. Cell Broadcast sendet Gefahrenmeldungen an Mobiltelefone in der betroffenen Funkzelle, beispielsweise bei Großbränden, Gasexplosionen oder Überschwemmungen.