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Autobahnen sind auf den Winter vorbereitet
© Autobahn Westfalen
Winterdienst im HSK
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Autobahnen sind auf den Winter vorbereitet

Ab Sonntag sind die Autobahnmeistereien im Wintermodus

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Am Sonntag startet die Autobahn GmbH des Bundes offiziell in die Wintersaison: Die Autobahnmeistereien haben ihre Vorbereitungen abgeschlossen, heißt es. Auf über 13.000 Kilometern Autobahnstrecke beginnt am 1. November der flächendeckende Winterdienst. Für den HSK sind die Autobahnmeistereien Werl und Wünnenberg zuständig. Werl hat 11 Fahrzeuge, 29 Mitarbeiter und 3 Salzhalle und ist u.a. für die Autobahn A46 von Neheim nach Olsberg zuständig. 1387 Tonnen Salz wurden für den kommenden Winter dort eingelagert. Auch die Autobahn 44 tangiert den HSK bei Marsberg. Dort hat die Autobahnmeisterei Wünnenberg 10 Fahrzeuge, 30 Mitarbeiter und 4 Salzhallen mit 2340 Tonnen Salz. Sie ist auf der A44 für die Strecke zwischen den Anschlussstellen Diemelstadt und Geseke zuständig.

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Bei Schnee und Eis im Einsatz

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Die Straßenwärterinnen und Straßenwärter sorgen für die sichere Befahrbarkeit der Autobahnen 46 und 44 auch bei Schnee, Eis und Glätte. Auf dem Gebiet der Niederlassung Westfalen sind rund 500 Mitarbeiter bei Bedarf rund um die Uhr, sieben Tage die Woche mit 177 Spezialfahrzeugen im Einsatz, um die Autobahnen von Schnee und Eis zu befreien. „Unsere Meistereien sind sehr gut auf den Winter vorbereitet. Die Teams stehen bereit, um rund um die Uhr für sichere Straßen zu sorgen, damit alle Verkehrsteilnehmenden auch bei Schnee und Eis verlässlich an ihr Ziel kommen“, so Andy Apfelstädt, Abteilungsleiter Betrieb bei der Autobahn GmbH.

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Flüssigkeit gegen Glätte

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Die Autobahn GmbH setzt verstärkt auf Flüssigstreuung mit FS100 – einer 100-prozentigen Salzlösung. Diese Methode ermöglicht eine gleichmäßige Verteilung, verlängerte Wirkdauer und spart Ressourcen. Pro Quadratmeter werden je nach Wetterlage nur etwa 15-20 Gramm Salz benötigt – das entspricht rund drei Teelöffeln. FS100 ist durch den deutlich geringeren Salzverbrauch wirtschaftlicher und damit umweltfreundlicher: Bis zu 70 Prozent Salz können bei der präventiven Streuung eingespart werden. Da Sole mit höherer Geschwindigkeit ausgebracht werden kann, reduzieren sich die verkehrlichen Auswirkungen.

Ab 1. November ist dann auch die Winterdienstzentrale in Hamm rund um die Uhr besetzt und steuert die Einsätze der Meistereien. In Hamm werden vom PC aus die Wetterprognosen aus unterschiedlichen Quellen analysiert. Die Mitarbeiter dort haben die Wetterlage rund um die Uhr im Blick und informieren die Autobahnmeistereien, wenn Glätte oder Schnee absehbar sind. Dabei greifen Sie nicht nur auf ein Programm des Deutschen Wetterdienstes zu, sondern auch auf Daten zahlreicher Wettersonden, die entlang der Autobahnen verteilt sind. Belagstemperatur, Taupunkt, Niederschlag, Straßenzustand und Lufttemperatur - das alles sind Parameter, die Aufschluss über den Zustand der Autobahnen draußen vor Ort geben und Entscheidungshilfen sind.

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Autofahrer können mithelfen

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Der Winterdienst funktioniere nur im Zusammenspiel mit den Verkehrsteilnehmern, heißt es. Räumverbände – bestehend aus mehreren Räum- und Streufahrzeugen – dürfen aus Sicherheitsgründen nicht überholt werden. Zudem gelte: Vorausschauendes Fahren, angepasste Geschwindigkeit und ein winterfestes Fahrzeug sind bei winterlichen Straßenverhältnissen unerlässlich.

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