
Auszeichnung für Klinikum Hochsauerland
„Die Anerkennung durch die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie ist für uns eine besondere Bestätigung unserer täglichen Arbeit“, sagt Dr. med. Daniel Gießmann, Chefarzt standortübergreifenden Kardiologie im Alexianer Klinikum Hochsauerland.
Veröffentlicht: Donnerstag, 14.05.2026 22:00
Die Klinik für Kardiologie am Standort Karolinen-Hospital des Alexianer Klinikums Hochsauerland ist von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e. V. als „Stätte der Zusatzqualifikation Interventionelle Kardiologie“ anerkannt und ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung bestätige die hohe fachliche Qualität der Klinik bei der Diagnostik und Behandlung von Herzerkrankungen – und sei zugleich ein wichtiges Signal für Patientinnen und Patienten in der Region, so das Klinikum.
Minimalinvasive Eingriffe
Die interventionelle Kardiologie umfasst minimalinvasive Eingriffe am Herzen, die über spezielle Katheterverfahren durchgeführt werden. Dazu zählen unter anderem Herzkatheteruntersuchungen, Ballondilatationen und Stentimplantationen. Diese Verfahren spielen insbesondere bei der Behandlung von Durchblutungsstörungen des Herzens und bei akuten Herzinfarkten eine zentrale Rolle. Viele Erkrankungen, die früher nur operativ behandelt werden konnten, lassen sich heute mithilfe moderner Kathetertechnik schonend und sehr effektiv therapieren, heißt es.
„Die Anerkennung durch die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie ist für uns eine besondere Bestätigung unserer täglichen Arbeit“, sagt Dr. med. Daniel Gießmann, Chefarzt standortübergreifenden Kardiologie im Alexianer Klinikum Hochsauerland. „Für unsere Patientinnen und Patienten bedeutet sie: Sie können sich darauf verlassen, dass sie bei uns nach hohen fachlichen Standards, mit moderner Technik und durch ein erfahrenes Team behandelt werden. Gerade bei Herzerkrankungen zählt eine schnelle, sichere und
qualitätsgesicherte Versorgung.“
Zusatzqualifikation Interventionelle Kardiologie
Die Zusatzqualifikation Interventionelle Kardiologie richtet sich an Fachärztinnen und Fachärzte für Innere Medizin und Kardiologie, die über die reguläre Facharztausbildung hinaus besondere Kenntnisse und praktische Erfahrungen in kathetergestützten Herz-Eingriffen erwerben möchten. Diese Weiterbildung darf nur an entsprechend qualifizierten und anerkannten Zentren erfolgen. Mit der Auszeichnung ist die Kardiologie am KarolinenHospital offiziell berechtigt, diese spezialisierten Kompetenzen weiterzugeben.
„Interventionelle Kardiologie verlangt hohe Präzision, Erfahrung und ein eingespieltes Team“, so Shpejtim Hajdari, Leitender Oberarzt der Kardiologie am Karolinen-Hospital. „Dass wir nun als Ausbildungsstätte anerkannt sind, zeigt, dass unsere Strukturen, Abläufe und Behandlungsqualität den hohen Anforderungen der Fachgesellschaft entsprechen. Davon profitieren nicht nur junge Kardiologinnen und Kardiologen in der Weiterbildung, sondern vor
allem unsere Patientinnen und Patienten.“
Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehören weiterhin zu den häufigsten und gefährlichsten Erkrankungen in Deutschland. Eine qualifizierte kardiologische Versorgung vor Ort ist deshalb von großer Bedeutung – insbesondere in Akutsituationen wie dem Herzinfarkt, aber auch bei chronischen Herzerkrankungen, so das Klinikum. Die Anerkennung als Ausbildungsstätte stärke die kardiologische Expertise in der Region und trage dazu bei, moderne Herzmedizin wohnortnah im Hochsauerland anzubieten.
„Unser Ziel ist es, Patientinnen und Patienten mit Herzerkrankungen auf höchstem medizinischem Niveau zu versorgen – kompetent, schnell und menschlich zugewandt“, so Dr. Gießmann. Die Klinik für Kardiologie in Arnsberg und Meschede bietet ein breites Spektrum moderner Diagnostik und Therapie von Herz- und Kreislauferkrankungen, heißt es.