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Ausbildung in der Gastro- oder Lebensmittelbranche
© Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten
Kreativ sein in der Ausbildung im Lebensmittelhandwerk
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Ausbildung in der Gastro- oder Lebensmittelbranche

Jugendliche haben in der Gastro- und Lebensmittelbranche gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz

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Offiziell hat das neue Ausbildungsjahr am 1. August begonnen. Trotzdem können Jugendliche auch jetzt noch eine Ausbildung anfangen. Im Hochsauerlandkreis gibt es noch 45 freie Ausbildungsplätze in Hotels, Restaurants und Gaststätten. Die Lebensmittelindustrie im Hochsauerlandkreis sucht ebenfalls 45 Auszubildende. Und auch Bäckereien bieten noch 31 Jugendlichen eine Ausbildung – am Backofen genauso wie am Verkaufstresen. Darauf weist die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hin.

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NGG: Ausbildung machen statt Jobben gehen

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„Wer noch keine Ausbildung hat, sollte die nächsten Wochen als Startphase ins Berufsleben nutzen. Die meisten Betriebe sind da flexibel: Die Ausbildung muss nicht pünktlich am 1. August anfangen. Auch im September und selbst im Oktober geht da oft noch was“, sagt Isabell Mura. Die Geschäftsführerin der NGG Südwestfalen rät Jugendlichen, nicht auf Gelegenheitsjobs zu setzen, sondern auf einen Ausbildungsvertrag: „Wer sich in Betrieben später weiterentwickeln will, der braucht eine solide Ausbildung als Fundament. Die 3 Jahre Ausbildung sind gut investiert“, so Mura.

Entscheidend sei allerdings, beim Ausbildungsbetrieb genau hinzugucken: „Das Geld, das ein Auszubildender verdient, muss passen. Dabei ist es wichtig, sich für einen Betrieb zu entscheiden, der Tariflöhne zahlt“, so Isabell Mura. Außerdem sollten Auszubildende darauf achten, dass es eine Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) gebe.

„Das ist eine Art ‚Jugend-Betriebsrat‘, der sich für die Interessen der jungen Belegschaft stark macht und zum Beispiel darauf achtet, dass der Rahmenplan für die Ausbildung auch eingehalten wird. Der ist wichtig, damit Auszubildende nicht ausgenutzt werden. Denn was bringt es, wenn man mit Arbeiten zugeschüttet wird, die mit der Ausbildung selbst wenig oder nichts zu tun haben?“, so Isabell Mura.

So sollten angehende Bäckereifachverkäuferinnen darauf achten, nicht nur „zum Brötchenschmieren im Hinterzimmer“ abgestellt zu werden. „Sie müssen vor allem in den Verkauf und an die Kasse. Denn zur Ausbildung für eine Bäckereifachverkäuferin gehört auch der kaufmännische Teil“, sagt Isabell Mura von der NGG Südwestfalen.

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