
Auf einigen Sauerländer Pisten war auch in den Osterferien noch nicht Schluss mit Wintersport. Im Skiliftkarussell Winterberg hatten vier Lifte sowie sechs Pisten geöffnet. Laut Pressesprecherin Susanne Schulten hat die Nachsaison wirtschaftlich nur eine geringe Bedeutung und lohnt sich nicht wirklich. Ab Mitte März sei das Wetter nur schwer vorhersehbar, zudem werde es auf den Pisten spürbar ruhiger. Dennoch hält das Skiliftkarussell Winterberg an der Nachsaison fest. Grund dafür ist der Fachkräftemangel: Für die Beschneiung der Pisten wird geschultes Personal benötigt. Diese Fachkräfte wolle man nicht verlieren, sondern möglichst ganzjährig beschäftigen. "Deshalb wollen wir eine Saison an die andere knüpfen und nahtlos miteinander verbinden."
"Die Wintersportangebote in den Osterferien waren besonders für Familien interessant", sagt Susanne Schulten. Auch das Wetter habe mitgespielt: Durch die frostigen Nächte liegen im Skiliftkarussell Winterberg noch 50cm Schnee. "Die Bedingungen waren wirklich gut zum Skifahren. Wir konnten - entsprechend der Jahreszeit - noch ein umfangreiches Grundangebot sicherstellen", so Susanne Schulten. An den Liften gab es in den Osterferien keine Wartezeiten und Skibegeisterte hatten die Pisten fast für sich allein. Auch die Liftbetreiber zeigen sich bislang zufrieden mit den Osterferien, heißt es aus Winterberg.